Linzer Kekse sind der Inbegriff klassischer, gefüllter Plätzchen – aber in dieser Version bekommen sie ein frisches, farbenfrohes Update: zart-rosa Mürbeteig, gefüllt mit fruchtigem Johannisbeergelee. Diese hübschen Herzplätzchen schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern bringen auch zum Valentinstag oder einfach an einem grauen Nachmittag etwas Farbe auf den Teller. Das Rezept ist unkompliziert, braucht nur wenige Zutaten und belohnt dich mit herrlich buttrigen, mürben Keksen mit fruchtigem Kern.

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Warum diese Linzer Kekse mehr als nur hübsch sind
Diese Linzer Kekse verbinden klassischen Geschmack mit verspielter Optik. Die rosa Farbe entsteht durch Lebensmittelfarbe in Pastenform, die den Teig intensiv einfärbt, ohne die Konsistenz zu verändern. Die Kombination aus buttrigem Teig und säuerlichem Gelee ergibt ein ausbalanciertes, nicht zu süßes Ergebnis – perfekt zum Verschenken oder für dich selbst. Du brauchst kein besonderes Equipment, und das Rezept lässt sich gut vorbereiten oder abwandeln.
Die zarten Plätzchen bleiben mehrere Wochen frisch, wenn du sie richtig lagerst – ein weiterer Pluspunkt, wenn du auf Vorrat backen möchtest.
Diese Utensilien brauchst du
- Große Rührschüssel
- Frischhaltefolie
- Nudelholz
- Linzer Ausstecher (am besten in Herzform)
- Pinsel
- Spritzbeutel
- 3 Backbleche
- Backpapier
- Kleine mikrowellengeeignete Schüssel
Zutaten
Für ca. 35 gefüllte Plätzchen (70 Einzelteile):
- 300 g Mehl
- 90 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M)
- 200 g weiche Butter
- Rosa Lebensmittelfarbe (Paste) – nach Wunsch dosieren
- 150–200 g rotes Gelee (z. B. Johannisbeere)
- Etwas Mehl zum Ausrollen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Teig zubereiten
- Gib Mehl, Puderzucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel.
- Füge das Ei, die weiche Butter und eine kleine Menge rosa Lebensmittelfarbe hinzu.
- Knete alles zu einem glatten Teig – am besten mit den Händen oder einem Knethaken. Achte darauf, dass die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
2. Teig kühlen
- Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch wird er stabiler und lässt sich besser ausrollen.
3. Teig ausrollen und ausstechen
- Heize den Backofen auf 160 °C Umluft vor.
- Lege drei Backbleche mit Backpapier aus.
- Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl.
- Rolle den gekühlten Teig etwa 3 mm dick aus.
- Stich mit dem Linzer Ausstecher gleich viele Unter- und Oberteile aus. Die Oberteile sollten das typische Loch oder Herz in der Mitte haben.
4. Backen
- Lege die ausgestochenen Kekse vorsichtig auf die Backbleche.
- Backe sie nacheinander jeweils ca. 8 Minuten – sie sollten leicht goldgelb, aber nicht braun sein.
- Lass die Kekse nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor du sie weiterverarbeitest.
5. Füllen
- Gib das Gelee in eine kleine Schüssel und erwärme es kurz in der Mikrowelle, bis es streichfähig ist (nicht zu flüssig).
- Bestreiche die Unterseiten der Kekse mit einem Pinsel dünn mit dem warmen Gelee.
- Setze vorsichtig die Oberteile auf.
- Fülle das restliche Gelee in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung und gib etwas davon in die ausgestanzte Mitte jedes Plätzchens, bis die Lücke schön gefüllt ist.
6. Trocknen lassen und aufbewahren
- Lass die Plätzchen an der Luft trocknen, bis das Gelee leicht fest ist.
- Bewahre sie in gut verschließbaren Plätzchendosen an einem kühlen, trockenen Ort auf.
Tipps, Troubleshooting und häufige Fehler
- Teig zu klebrig? Etwas mehr Mehl einarbeiten und unbedingt kaltstellen. Auch das Arbeiten in kleinen Portionen hilft.
- Plätzchen verlieren beim Backen die Form? Teig nicht zu warm werden lassen und gut durchkühlen vor dem Ausstechen.
- Gelee läuft heraus? Nicht zu viel verwenden und es nur leicht erwärmen – es soll streichfähig, nicht flüssig sein.
- Kekse brechen beim Zusammensetzen? Nur vollständig ausgekühlte Kekse verarbeiten und sanft arbeiten.
Ideen für Varianten und passende Anlässe
- Formen ändern: Verwende Ausstecher in Blumen-, Kreis- oder Sternform je nach Anlass.
- Farbvariationen: Mit anderen Farben arbeiten oder ganz ohne Lebensmittelfarbe für klassische Linzer Kekse.
- Füllung abwandeln: Himbeergelee, Hagebuttenmark oder Lemon Curd sorgen für neue Aromen.
- Besondere Deko: Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit essbarem Glitzer verzieren.
- Anlässe: Ideal für Valentinstag, Muttertag, Geburtstage oder als Mitbringsel in der Adventszeit.
FAQs zu Linzer Keksen
Wie bekomme ich den Teig schön rosa?
Verwende Pastenfarbe statt flüssiger Lebensmittelfarbe. Sie hat eine höhere Farbkonzentration und verändert die Teigkonsistenz nicht. Fang mit einer kleinen Menge an und steigere bei Bedarf.
Kann ich Linzer Kekse auch ohne Gelee füllen?
Das typische Merkmal von Linzer Keksen ist die Gelee-Füllung. Du kannst aber auch andere streichfähige Füllungen wie Lemon Curd oder Nusscremes probieren – solange sie nicht zu flüssig sind.
Wie lange sind Linzer Kekse haltbar?
Wenn du sie in einer luftdichten Plätzchendose kühl und trocken lagerst, halten sie problemlos 2–3 Wochen. Am besten getrennt von stark aromatischen Sorten lagern, damit der Geschmack rein bleibt.
Fazit
Diese Linzer Kekse sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern überzeugen auch mit zartem Biss, buttrigem Aroma und fruchtiger Füllung. Die rosa Farbe verleiht ihnen eine verspielte Note – perfekt für besondere Anlässe oder einfach, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Der Duft nach Vanille und Butter, der beim Backen durch die Küche zieht, macht das Ganze doppelt schön.
Probiere das Rezept aus, genieße die Kombination aus Knusper und Frucht – und teile die rosa Herzstücke mit deinen Lieblingsmenschen.
Weitere passende Rezepte
- Marzipan-Himbeer-Plätzchen: Diese feinen Plätzchen kombinieren zarten Mürbeteig mit einer fruchtigen Himbeerfüllung und süßem Marzipan – perfekt für Liebhaber von gefüllten Keksen mit fruchtigem Kern.
- Kokos-Plätzchen: Eine einfache und aromatische Variante klassischer Plätzchen, mit feiner Kokosnote und ideal als Ergänzung zu fruchtig gefüllten Linzer Keksen.
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Linzer Kekse
Diese rosa Linzer Kekse sind gefüllte Mürbeteigplätzchen mit fruchtigem Johannisbeergelee. Ideal für Valentinstag oder einfach als liebevoll gebackenes Highlight zwischendurch.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 24 Minuten
- Total Time: 54 Minuten
- Yield: 35 gefüllte Plätzchen
Ingredients
- 300 g Mehl
- 90 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei (Größe M)
- 200 g weiche Butter
- Rosa Lebensmittelfarbe (Paste), nach Bedarf
- 150–200 g Johannisbeergelee
- Mehl zum Ausrollen
Instructions
- Mehl, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel vermengen.
- Ei, Butter und rosa Lebensmittelfarbe hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben, Teig ca. 3 mm dick ausrollen.
- Mit einem Linzer-Ausstecher gleich viele Ober- und Unterteile ausstechen.
- Plätzchen auf die Bleche legen und nacheinander ca. 8 Minuten backen.
- Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
- Gelee in einer kleinen Schüssel in der Mikrowelle leicht erwärmen.
- Unterteile mit einem Pinsel mit Gelee bestreichen, Oberteile aufsetzen.
- Restliches Gelee in einen Spritzbeutel füllen und die Lücken in den Oberteilen damit ausfüllen.
- Plätzchen trocknen lassen und anschließend in Dosen lagern.
Notes
- Für intensivere Farbe nur Pastenfarbe verwenden – flüssige Farbe macht den Teig zu weich.
- Teig lässt sich besser verarbeiten, wenn er sehr gut gekühlt ist.
- Gelee nicht zu stark erhitzen – es soll nur streichfähig, nicht flüssig sein.
- Gut verschlossen und kühl gelagert sind die Plätzchen ca. 2–3 Wochen haltbar.







