Manchmal, wenn es draußen grau ist oder einfach nach etwas Frischem verlangt, greife ich im Kühlschrank zu Kohlrabi. Statt als Rohkost musste er diesmal in ein warmes, cremiges Kohlrabi Curry wandern – und der Mix aus würziger Kokosmilch, duftenden Gewürzen, Spinat und knusprigen Kichererbsen bringt sofort Farbe und Wohlgefühl auf den Teller. Die zarten Kohlrabistücke nehmen die Aromen des Currys herrlich auf. Serviert mit Reis schmeckt das so richtig nach Feierabendküche und lässt sich mit wenig Aufwand zubereiten.

Cremiges Kohlrabi Curry mit Biss und Würze
Wer Lust auf ein Curry mit frischem Dreh hat, wird das Kohlrabi Curry lieben: Die Mischung aus feiner Schärfe, zartem Blattspinat und der Cremigkeit der Kokosmilch sorgt für echten Wohlfühl-Faktor – und das alles mit nur wenigen Zutaten. Die gerösteten Kichererbsen als Topping setzen nicht nur einen knusprigen Kontrast, sondern machen das Gericht auch optisch richtig spannend. Du bekommst hier ein Curry, das saftig, knackig und aromatisch ist, ohne dich zu überfordern – perfekt, wenn du etwas Alltägliches mit einem Hauch Exotik suchst.Zutatencheck: Frisches und Würziges für Kohlrabi Curry
Für dieses Curry brauchst du keine komplizierten Zutaten – alles lässt sich flink schnippeln und bringt Frische sowie kräftige Aromen auf den Teller. Die Kombination aus cremiger Kokosmilch, grünem Spinat, viel Würze und knusprigen Kichererbsen sorgt für einen tollen Mix.- Kohlrabi – sorgt für Biss, milde Frische und nimmt wunderbar Gewürze auf.
- Knoblauchzehen – bringen Würze und Tiefe ins Curry.
- Frischer Ingwer – sorgt für dezente Schärfe und angenehme Wärme.
- Kleine rote Chilischote – bringt je nach Geschmack leichten bis mittleren Kick.
- Kokosöl – verstärkt das Aroma und sorgt für Konsistenz beim Anbraten.
- Kurkuma – färbt das Curry goldgelb und bringt sanft erdige Noten.
- Currypulver – beim Anrösten entfaltet sich das volle Aroma.
- Kokosmilch – macht das Curry cremig und verbindet die Gewürze.
- Salz und Pfeffer – sorgen für die perfekte Balance im Geschmack.
- Frischer Blattspinat – bringt frische, grüne Farbe und milde Würze.
- Kichererbsen (Dose) – geröstet im Ofen sorgen sie für Crunch.
- Olivenöl – ideal fürs Rösten der Kichererbsen.
- Frischer Koriander – verleiht Frische und einen aromatischen Touch zum Schluss.
Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.
So gelingt das Kohlrabi Curry: Schritt für Schritt
Das Curry ist unkompliziert gemacht und gelingt am besten, wenn du erst Gemüse und Gewürze vorbereitest. Die Pfanne sorgt für die aromatische Basis, der Ofen für das crunchy Topping – so bringen beide Tools das Beste aus jedem Bestandteil heraus.- Schäle den Kohlrabi und schneide ihn in mundgerechte Würfel, damit die Stücke später im Curry angenehm zu essen sind.
- Bereite Knoblauch, Ingwer und Chili vor: Den Knoblauch abziehen und fein hacken, Ingwer schälen und klein würfeln, Chili entkernen und ebenfalls fein hacken – so entwickeln die Aromen nachher intensiven Geschmack.
- Erhitze etwas Kokosöl in einer größeren Pfanne. Gib Knoblauch, Ingwer und Chili dazu und lasse sie anbraten, bis sie duften.
- Füge die Kohlrabiwürfel dazu. Brate sie rundum an, bis leichte Röststellen entstehen und sie an Biss gewinnen.
- Streue Kurkuma und Currypulver darüber, röste die Gewürze kurz mit, bis sie intensiv duften und leuchtend goldgelb werden.
- Gieße die Kokosmilch an, würze mit Salz und Pfeffer. Lasse alles sanft köcheln, bis der Kohlrabi weich, aber noch nicht zerfallen ist und die Farben kräftig leuchten.
- Während das Curry köchelt, wasche den Spinat gründlich und lasse ihn gut abtropfen.
- Dann gib den Spinat direkt in die Pfanne und lasse ihn zusammenfallen, sodass das Curry schön grün und noch frischer wird.
- Bereite das Topping vor: Heize den Backofen vor, lege ein Backblech mit Backpapier aus. Spüle die Kichererbsen ab, tupfe sie trocken und vermenge sie mit Olivenöl, Salz und Pfeffer. Die Kichererbsen auf dem Blech verteilen und im Ofen rösten, bis sie außen knusprig sind.
- Richte das Curry auf Tellern an, verteile die frisch gerösteten Kichererbsen und Koriander darüber und serviere dazu heißen, duftenden Reis.
Tipps, Textur und häufige Fehler beim Kohlrabi Curry
Kohlrabi Curry lebt von der richtigen Balance: Das Gemüse soll weich werden, aber noch leicht Biss behalten, während die Kichererbsen schön knusprig bleiben. Mit diesen Tipps macht dir so leicht keiner was vor:- Den Kohlrabi würfeln, damit er gleichmäßig gart – zu große Stücke bleiben innen oft fest.
- Röste die Gewürze immer kurz an, damit das Curry intensiver und aromatischer schmeckt.
- Lasse die Kichererbsen auf dem Blech gut ausdampfen, bevor du sie aufs Curry gibst – so bleiben sie knackig.
- Wenn der Spinat ins Curry kommt, reicht kurzes Mitgaren – ansonsten verliert er Farbe und wird matschig.
Ideen für Varianten, Beilagen und Anrichten
Das Kohlrabi Curry ist eine tolle Basis für viele Varianten. Wenn du magst, bring’ etwas Abwechslung in die Schärfe – entweder weniger oder mehr Chili verwenden. Neben Reis schmeckt das Curry auch super mit Naan oder Fladenbrot. Für extra Farbe kannst du kleine Stückchen Paprika oder Süßkartoffel mitgaren. Auch für Gäste lässt sich das Gericht schick anrichten, etwa mit gerösteten Nüssen als zusätzliches Topping oder einem bunten Frühlingszwiebelring als Farbtupfer. Wer Koriander nicht mag, kann ihn einfach durch Petersilie ersetzen.Aufbewahrung und Vorbereitung für Kohlrabi Curry
Falls du vom Kohlrabi Curry etwas übrig hast, kannst du die Reste in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Das Curry schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer, weil die Aromen gut durchgezogen sind. Die knusprigen Kichererbsen solltest du allerdings separat und möglichst luftdicht lagern, damit sie ihre Konsistenz behalten. Zum Aufwärmen das Curry einfach langsam auf dem Herd erwärmen und noch mal frisch toppen – so bleibt es am leckersten. Einfrieren lässt sich das Curry auch, am besten ohne Koriander und Kichererbsen-Topping.FAQs about Kohlrabi Curry
Welche Gemüsesorten passen noch ins Kohlrabi Curry?
Du kannst nach Belieben anderes Gemüse wie Süßkartoffel, Karotte oder Zucchini ergänzen. Wichtig ist, alles in gleich große Stücke zu schneiden, damit es ähnlich schnell gart. Achte darauf, die Garzeiten gegebenenfalls anzupassen.
Kann ich das Kohlrabi Curry auch vorbereiten?
Ja, das Curry eignet sich klasse zum Vorbereiten, denn durchgezogen schmeckt es oft sogar besser. Das Topping aus Kichererbsen sollte allerdings frisch geröstet werden, damit es schön knusprig bleibt. Beim Aufwärmen das Curry langsam erhitzen und mit frischem Koriander servieren.
Wie lange hält sich Kohlrabi Curry im Kühlschrank?
Gut verschlossen hält das Curry im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Die Kichererbsen separat in einem luftdichten Behälter aufbewahren, damit sie nicht weich werden. Frische Kräuter am besten erst beim Servieren hinzufügen.
Was tun, wenn das Kohlrabi Curry zu scharf geworden ist?
Rühre einfach etwas mehr Kokosmilch oder einen Spritzer Zitronensaft unter das Curry, um die Schärfe abzumildern. Auch ein Löffel Joghurt beim Servieren hilft, den Geschmack etwas zu mildern. Beim nächsten Mal kannst du die Menge an Chili reduzieren.
Das Fazit zum Kohlrabi Curry
Kohlrabi Curry bringt richtig viel Frische und ein cremiges Aroma in deine Alltagsküche. Die Kombination aus goldenen Gewürzen, zartem Gemüse und den krossen Kichererbsen ist einfach unschlagbar – und das, ohne kompliziertes Kochen. Teller dampfend auf den Tisch, ein Hauch frischer Koriander – und schon ist Wohlfühlzeit.Was du als Nächstes probieren kannst
Diese Rezepte ergänzen dein Kohlrabi-Curry wunderbar und bringen frische Abwechslung auf den Teller.
- Kohlrabi Kartoffel Eintopf — baut auf Kohlrabi auf und sorgt für eine herzhafte, wärmende Mahlzeit.
- Gegrillte Zucchini mit Knoblauch Balsamico Glasur — perfekt für die Sommersaison und passt gut zu Currys.
- Knuspriger Kartoffelsalat ohne Mayo — bietet eine frische Textur und einen Geschmackskontrast zu cremigen Currys.
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Kohlrabi-Curry
Ingredients
Method
- Schäle den Kohlrabi, schneide ihn in mundgerechte Würfel.
- Ziehe den Knoblauch ab und hacke ihn fein. Schäle den Ingwer dünn und schneide ihn in kleine Würfel. Entkerne die Chilischote und hacke sie ebenfalls in feine Stücke.
- Erhitze 1 EL Öl in einer Pfanne, gib Knoblauch, Ingwer und Chili hinein und brate alles zusammen ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze an.
- Füge die Kohlrabiwürfel hinzu und brate sie rundherum 5 Minuten mit.
- Streue Kurkuma und Currypulver darüber und röste die Gewürze kurz mit.
- Lösche alles mit der Kokosmilch ab, würze alles mit Salz und Pfeffer und lass das Curry dann 10–12 Minuten bei kleiner Hitze köcheln, bis der Kohlrabi weich ist.
- Wasche währenddessen den Spinat und lass ihn gut abtropfen.
- Gib den Spinat mit in die Pfanne und koche ihn 2 bis 3 Minuten mit.
- Heize den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Gieße die Kichererbsen ab und spüle sie gründlich unter kaltem Wasser. Tupfe sie anschließend trocken. Wasche den Koriander, schüttle ihn trocken und schneide ihn klein.
- Mische die Kichererbsen in einer Schüssel mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer. Verteile sie gleichmäßig auf dem Backblech und röste sie ca. 15 Minuten im Ofen, bis sie knusprig sind.
- Richte das fertige Curry auf Tellern an, verteile die gerösteten Kichererbsen und den Koriander obendrauf und serviere dazu gekochten Reis.






