Wenn draußen die ersten Flocken fallen und die Küche nach Butter, Zucker und Zitrone duftet, wird es Zeit für die Schneebäckerei. Diese festlichen Plätzchen bestehen aus vier herrlich abgestimmten Schichten: buttriger Mürbeteig, fruchtiges Gelee, luftiger Eischnee und geröstete Walnüsse. Sie sind schnell gemacht, perfekt für ein ganzes Blech und bringen Abwechslung auf den Plätzchenteller – ein echtes Familienrezept mit nostalgischem Flair.

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Warum die Schneebäckerei Plätzchen so besonders sind
Die Schneebäckerei ist ein Plätzchen mit Struktur – buchstäblich. Der weiche Mürbeteig bildet die Basis, darüber kommt eine fruchtige Geleeschicht, die durch den Eischnee eine wolkenartige Haube erhält. Obenauf streust du frisch gemahlene Walnüsse, die im Ofen leicht rösten und dem Ganzen einen nussigen Crunch verleihen. Diese Kombination macht sie nicht nur optisch besonders, sondern auch geschmacklich vielseitig: süß, nussig, zart und knusprig zugleich.
Besonders praktisch: Die Plätzchen werden auf dem Blech gebacken und danach in Rauten geschnitten – ideal für große Mengen und stressfreies Backen in der Adventszeit.
Diese Ausstattung brauchst du
- Backblech
- Backpapier
- Rührschüssel
- Handrührgerät oder Küchenmaschine
- Teigrolle
- Feine Reibe für Zitronenabrieb
- Scharfes Messer zum Schneiden
- Kühlschrank (für Teigruhe)
Zutaten für 1 Blech
- 400 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
- 200 g Butter
- 360 g Zucker (geteilt: 180 g für Teig, 180 g für Eischnee)
- 4 Eier (getrennt in Eigelb und Eiweiß)
- 1 Bio-Zitrone (nur der Abrieb)
- 1 Glas rotes Gelee (z. B. Johannisbeer oder Erdbeer)
- 200 g Walnüsse (frisch gemahlen oder sehr fein gehackt)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Mürbeteig vorbereiten
Gib die Butter zusammen mit 180 g Zucker in eine Rührschüssel und schlage beides schaumig auf. Trenne die Eier, gib die Eigelbe dazu und rühre sie gründlich unter. Reibe die Schale der Zitrone fein ab und gib sie zusammen mit dem Mehl in die Schüssel. Verknete alles zu einem glatten Mürbeteig. Forme den Teig zu einer Kugel, wickel ihn in Folie oder bedecke ihn und stelle ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. - Vorbereitung während der Teig ruht
Mahle die Walnüsse fein. Heize den Backofen auf 175 °C Umluft vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. - Teig ausrollen & Gelee auftragen
Hole den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn direkt auf dem Backpapier zu einem Rechteck oder Quadrat aus – etwa in Blechgröße. Verteile das Gelee gleichmäßig über den ausgerollten Teig. Die Schicht darf dünn, aber vollständig sein. - Eischnee zubereiten
Schlage das Eiweiß mit den restlichen 180 g Zucker zu festem, glänzendem Schnee. Achte darauf, dass keine Eigelbspuren enthalten sind – sonst wird der Eischnee nicht steif. Verteile den fertigen Eischnee gleichmäßig über der Geleeschicht. - Mit Walnüssen bestreuen und backen
Streue die gemahlenen Walnüsse großzügig über den Eischnee – die oberste Schicht sollte dicht und flächendeckend sein. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Plätzchen 15 bis 20 Minuten, bis der Eischnee leicht goldfarben ist und die Walnüsse duften. - Abkühlen & schneiden
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse alles vollständig auskühlen. Erst danach schneidest du die Plätzchen mit einem scharfen Messer in Rauten oder Rechtecke. So bleibt die Oberfläche schön und bricht nicht.
Tipps, Troubleshooting und was schiefgehen kann
- Teig klebt beim Ausrollen: Wenn der Teig zu weich ist, war die Kühlzeit zu kurz oder der Raum zu warm. Kurz in den Kühlschrank legen oder mit etwas Mehl arbeiten.
- Eischnee wird nicht fest: Eiweiß muss sauber getrennt sein, keine Reste von Eigelb oder Fett in der Schüssel. Edelstahl- oder Glasschüsseln verwenden.
- Gelee läuft beim Backen: Zu dick aufgetragen oder nicht gleichmäßig verteilt – lieber dünn und gleichmäßig arbeiten.
- Plätzchen reißen beim Schneiden: Nicht zu früh schneiden! Komplett auskühlen lassen, damit die Schichten fest werden.
Serviervorschläge und mögliche Variationen
Passt gut zu:
- Heißem Apfelpunsch oder Glühwein
- Einem kräftigen Früchtetee mit Zimt
- Auf einem Plätzchenteller zusammen mit Vanillekipferln oder Zimtsternen
Ideen zum Abwandeln:
- Nüsse tauschen: Statt Walnüssen funktionieren auch fein gemahlene Haselnüsse oder Mandeln.
- Gelee variieren: Johannisbeere ist intensiv, aber auch Himbeere oder Erdbeere bringen fruchtige Frische.
- Zimt-Kick: Eine Prise Zimt in den Eischnee gibt eine winterliche Note.
- Glutenfreie Version: Nur mit getesteten glutenfreien Mehlmischungen, Konsistenz kann variieren.
FAQs zur Schneebäckerei
Wie lange halten sich Schneebäckerei Plätzchen?
In einer luftdicht verschlossenen Blechdose bleiben die Plätzchen bis zu zwei Wochen frisch. Kühl und trocken lagern, damit sie knusprig bleiben.
Kann ich bei der Schneebäckerei weniger Zucker verwenden?
Ein leichter Zuckerreduzierung im Mürbeteig ist möglich. Beim Eischnee sollte die Zuckermenge beibehalten werden, da er sonst nicht stabil bleibt und beim Backen zusammenfällt.
Muss ich die Walnüsse vorher rösten?
Nein, das ist nicht nötig. Die Walnüsse rösten direkt im Ofen während des Backens leicht mit und entwickeln dabei ihr Aroma – das spart Zeit und verhindert Bitterkeit durch Überrösten.
Fazit
Die Schneebäckerei bringt nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich Vielfalt auf deinen Weihnachtsteller. Die Kombination aus Mürbeteig, fruchtigem Gelee, luftiger Eischneeschicht und knackigen Walnüssen macht jedes Stück zu einem kleinen Highlight. Und weil das Rezept direkt auf dem Blech gebacken wird, ist es ideal für alle, die effizient viele Plätzchen vorbereiten möchten. Du wirst den Duft in der Küche lieben – und den ersten Biss garantiert auch.
Weitere passende Rezepte
- Marzipan-Himbeer-Plätzchen: Diese feinen Plätzchen kombinieren süßes Marzipan mit fruchtiger Himbeermarmelade und sind damit ein festlicher Genuss, der geschmacklich wunderbar zur fruchtig-nussigen Schneebäckerei passt.
- Kokos-Plätzchen: Für alle, die weihnachtliches Gebäck mit einer besonderen Note mögen, bieten diese Kokosplätzchen eine knusprige Alternative mit tropischem Flair – ähnlich unkompliziert wie Schneebäckerei.
- Zimt-Nuss-Röllchen: Diese aromatischen Röllchen vereinen würzigen Zimt und nussige Füllung in zartem Teig – ideal für Liebhaber von Walnussgebäck wie der Schneebäckerei.
Schneebäckerei
Schneebäckerei sind festliche Weihnachtsplätzchen aus Mürbeteig mit fruchtigem Gelee, luftiger Eischneeschicht und gerösteten Walnüssen. Das Blechgebäck wird nach dem Backen in Rauten geschnitten und eignet sich perfekt für den bunten Plätzchenteller.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 1 Blech
Ingredients
- 400 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
- 200 g Butter
- 360 g Zucker (geteilt: 180 g für Teig, 180 g für Eischnee)
- 4 Eier (getrennt in Eigelb und Eiweiß)
- 1 Bio-Zitrone (Abrieb)
- 1 Glas rotes Gelee (z. B. Johannisbeer oder Erdbeer)
- 200 g Walnüsse (gemahlen)
Instructions
- Butter und 180 g Zucker in eine Schüssel geben und schaumig schlagen.
- Eigelb hinzufügen und gut unterrühren.
- Zitronenabrieb und Mehl hinzufügen, zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
- Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Währenddessen Walnüsse mahlen und den Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen.
- Teig auf Backpapier rechteckig ausrollen und mit rotem Gelee bestreichen.
- Eiweiß mit den restlichen 180 g Zucker zu steifem Eischnee schlagen.
- Eischnee gleichmäßig auf dem Gelee verteilen.
- Gemahlene Walnüsse großzügig darüberstreuen.
- Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis der Eischnee leicht goldbraun ist.
- Komplett auskühlen lassen, dann in Rauten schneiden.
Notes
- Nur auskühlen lassen, bevor du die Plätzchen schneidest – sonst reißen sie.
- Statt Johannisbeergelee kannst du auch Himbeer- oder Erdbeermarmelade verwenden.
- Teig klebt? Etwas Mehl beim Ausrollen verwenden oder kurz kühlen.
- Für mehr Aroma eine Prise Zimt in den Eischnee geben.







