Wenn du auf der Suche nach einem besonderen Cookie-Rezept bist, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch optisch was hermacht, wirst du diese Red Velvet Cookies lieben. Die Kombination aus zartem Biss, leuchtend roter Farbe und süßen weißen Schokostückchen macht sie zu einem echten Highlight auf dem Plätzchenteller – oder einfach für den kleinen Glücksmoment zwischendurch.

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Was macht diese Red Velvet Cookies so besonders?
Red Velvet – das steht für eine feine Balance aus Kakao, Säure und Süße, die gemeinsam ein mild-schokoladiges, leicht herbes Aroma ergeben. Diese Cookies bringen den typischen Geschmack der Red Velvet Cakes in handlichem Keksformat auf den Punkt: außen leicht knusprig, innen herrlich weich und chewy.
Ein besonderer Clou ist der Teelöffel Obstessig im Teig. Der sorgt – zusammen mit Natron – für eine luftige Textur und hilft, die Farbe zu intensivieren. Apropos Farbe: Mit Gelfarben oder Pasten gelingt das kräftige Rot besonders gut. Wer’s natürlicher mag, kann die Farbe auch ganz weglassen und erhält dann schokoladig-braune Cookies mit dem gleichen tollen Aroma.
Ich habe die Cookies an einem verregneten Nachmittag gebacken, als ich Lust auf etwas Kleines, aber Besonderes hatte. Und das Ergebnis war genau das: warm, weich, leicht karamellig an den Rändern – einfach perfekt zu einer Tasse Kaffee.
Equipment, das du brauchst
- Rührschüssel (oder Küchenmaschine)
- Handmixer oder Schneebesen
- Küchenwaage
- Esslöffel/Teelöffel
- Backblech
- Backpapier
- Scharfes Messer zum Hacken der Schokolade
- Kühlschrank oder kühler Ort zum Teigkühlen
Zutaten
- 120 g weiche Butter
- 70 g Zucker
- 70 g brauner Zucker
- 1 Ei (mittelgroß, zimmerwarm)
- 1 TL Vanillepaste
- 1 TL rote Lebensmittelfarbe (am besten Paste oder Gel, siehe Tipps)
- 220 g Weizenmehl
- 20 g Backkakao
- ½ TL Natron (gestrichen)
- ½ TL Backpulver (gestrichen)
- ½ TL Salz (gestrichen)
- 1 TL Obstessig (z. B. Apfel- oder Himbeeressig)
- 100 g weiße Schokolade (gehackt, Menge nach Geschmack)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung der Schokolade:
Die weiße Schokolade mit einem scharfen Messer in kleine Würfel hacken. Etwa 80 g davon für den Teig verwenden, den Rest später für die Deko nach dem Backen bereithalten. - Butter und Zucker cremig schlagen:
In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem weißen und braunen Zucker für 2–3 Minuten schaumig schlagen. Das Ei, die Vanillepaste und die Lebensmittelfarbe zugeben und gründlich verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. - Trockene Zutaten mischen:
Mehl, Backkakao, Natron, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermengen. Anschließend zusammen mit dem Obstessig zur Butter-Zucker-Mischung geben und alles zu einem weichen Teig verkneten. Nicht zu lange rühren – gerade so, dass sich alles verbindet. - Schokolade unterheben und Teig kühlen:
Die gehackte weiße Schokolade (ca. 80 g) unter den Teig heben. Dann den Teig abgedeckt oder in einer verschließbaren Dose für etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. - Ofen vorheizen & Cookies formen:
Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig 15–20 gleich große Kugeln formen und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Kugeln nicht flach drücken – sie verlaufen beim Backen von selbst. - Backen & dekorieren:
Die Cookies für 10–12 Minuten backen. Sie sollten in der Mitte noch weich und fast unfertig wirken – das ist wichtig für die chewy Textur. Direkt nach dem Backen die restlichen Schokostücke leicht in die noch warmen Cookies drücken. Danach einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und vorsichtig vom Papier lösen.
Tipps, Troubleshooting und häufige Fehler
- Zu fest oder trocken? Dann war die Backzeit zu lang oder der Ofen zu heiß. Cookies sollen beim Herausnehmen weich erscheinen – sie backen auf dem Blech noch leicht nach.
- Farbe zu schwach? Nutze unbedingt Gel- oder Pastenfarben, keine dünnflüssigen Varianten. Ist der Teig nach dem Mischen noch zu blass, kannst du vorsichtig noch ½–1 TL Farbe ergänzen – aber nicht mehr zu viel kneten.
- Schokolade wird braun oder verbrennt? Achte darauf, dass die Schokolade beim Formen eher im Inneren der Kugeln landet. Für eine schöne Oberfläche lieber nach dem Backen weitere Stückchen auf die warmen Cookies drücken.
- Teig zu weich? Gönn dem Teig die volle Kühlzeit oder stelle ihn über Nacht kalt. Vor dem Formen dann kurz bei Zimmertemperatur anwärmen lassen.
Ideen zum Kombinieren & Variationen
- Mit Nüssen: Ein paar gehackte Pecannüsse oder Macadamias geben den Cookies eine nussige Tiefe und harmonieren gut mit weißer Schokolade.
- Ohne Lebensmittelfarbe: Einfach weglassen – der Geschmack bleibt, die Farbe wird schokoladig-braun.
- Für Weihnachten: Mit etwas Zimt oder Lebkuchengewürz im Teig werden die Red Velvet Cookies festlich.
- Mit Frischkäsefüllung: Für einen extra Kick – kleine Portionen Frischkäse (mit Vanillezucker vermischt) in die Teigmitte geben und verschließen. Das ergibt eine Art Cookie mit Cheesecake-Kern.
FAQs zu Red Velvet Cookies
Wie bekomme ich die kräftige rote Farbe bei Red Velvet Cookies hin?
Am besten gelingt die Farbe mit konzentrierter Gelfarbe oder Farbpaste. Flüssige Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt sind meist zu schwach und können die Teigkonsistenz verändern. Falls der Teig nach dem Kneten zu blass erscheint, kannst du vorsichtig nachfärben.
Warum kommt Essig in den Teig für Red Velvet Cookies?
Der Obstessig reagiert mit dem Natron und sorgt so für eine fluffige, lockere Textur. Außerdem ist Säure ein traditioneller Bestandteil des typischen Red-Velvet-Geschmacks – wie auch beim klassischen Red Velvet Cake.
Kann man Red Velvet Cookies einfrieren?
Ja, die Cookies lassen sich prima einfrieren – entweder roh (als Teigkugeln) oder fertig gebacken. Im Gefrierbeutel halten sie sich etwa 2 Monate. Zum Genießen einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Fazit
Diese Red Velvet Cookies sind kleine, saftige Kunstwerke: weich, leicht knusprig am Rand, mit zart schmelzenden Schokostückchen und einer Farbe, die sofort ins Auge fällt. Wenn du Cookies liebst, aber mal etwas Besonderes backen willst, ist dieses Rezept genau richtig. Mach dir eine Tasse Tee oder Kaffee, nimm dir einen frisch gebackenen Cookie – und genieß den Moment.
Entdecke weitere Rezepte
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Red Velvet Cookies
Diese Red Velvet Cookies sind weich, chewy und überzeugen durch ihre leuchtend rote Farbe sowie weiße Schokoladenstücke. Sie erinnern geschmacklich an den klassischen Red Velvet Cake, sind aber viel schneller zubereitet.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 32 Minuten
- Yield: 20 Stück
- Category: Kekse
- Method: Backen
- Cuisine: Amerikanisch
- Diet: Vegetarian
Ingredients
- 120 g weiche Butter
- 70 g Zucker
- 70 g brauner Zucker
- 1 Ei (mittelgroß, zimmerwarm)
- 1 TL Vanillepaste
- 1 TL rote Lebensmittelfarbe (Gelpaste empfohlen)
- 220 g Weizenmehl
- 20 g Backkakao
- 0,5 TL Natron (gestrichen)
- 0,5 TL Backpulver (gestrichen)
- 0,5 TL Salz (gestrichen)
- 1 TL Obstessig (z. B. Apfelessig)
- 100 g weiße Schokolade, gehackt
Instructions
- Weiße Schokolade grob hacken und 80 g davon beiseitestellen.
- Butter mit Zucker und braunem Zucker schaumig schlagen.
- Ei, Vanillepaste und Lebensmittelfarbe hinzufügen und gut verrühren.
- Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen.
- Die trockenen Zutaten zusammen mit dem Obstessig zur Butter-Zucker-Mischung geben und zu einem Teig verkneten.
- 80 g Schokolade unterheben.
- Teig abgedeckt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
- Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- 15–20 Teigkugeln formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Cookies 12 Minuten backen, sie sollten noch weich und nicht ganz durchgebacken wirken.
- Restliche Schokolade in die warmen Cookies drücken.
- Cookies auf dem Blech kurz abkühlen lassen und vorsichtig lösen.
Notes
- Statt Obstessig kannst du auch Buttermilch verwenden.
- Flüssige Lebensmittelfarben können den Teig verwässern – lieber Gel- oder Pastenfarbe verwenden.
- Cookies nicht zu lange backen, damit sie innen weich bleiben.
- Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank ruhen.
- Cookies lassen sich gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.







