Wenn sich saftige Äpfel mit einer seidigen Vanillepuddingschicht und lockerem Rührteig verbinden, entsteht ein Dessert, das einfach immer passt: Apfelkuchen mit Vanillepudding. Dieser Klassiker ist unkompliziert, aromatisch und bringt fruchtige Frische und zarte Cremigkeit perfekt ins Gleichgewicht. In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du ihn gelingsicher backst – mit Tipps, Variationen und konkreten Hinweisen, worauf du achten solltest.

Table of Contents
Warum dieser Apfelkuchen mit Vanillepudding überzeugt
Was diesen Kuchen besonders macht, ist seine ausgewogene Struktur: Der Teig ist weich, aber nicht zu feucht. Die Äpfel bringen eine leichte Säure mit, während der Vanillepudding alles cremig zusammenhält. Beim Backen zieht ein zarter Zimtduft durch die Küche, und die Oberfläche karamellisiert leicht, ohne dass der Kuchen trocken wird.
Außerdem lässt sich dieses Rezept wunderbar abwandeln: ob mit Nüssen, anderen Puddingsorten oder verschiedenen Apfelsorten – du kannst es leicht auf deinen Geschmack anpassen, ohne das Grundprinzip zu verlieren. Für mich ist es oft der Kuchen, den ich spontan backe, wenn ein paar Äpfel übrig sind und ich etwas Bodenständiges, aber Besonderes möchte.
Equipment, das du brauchst
- Große Rührschüssel
- Handrührgerät oder Küchenmaschine
- Schäler, Messer, Schneidebrett
- Kochtopf (für den Pudding)
- Messbecher & Küchenwaage
- Springform (Ø ca. 26 cm)
- Sieb (optional, für das Mehl)
- Holzstäbchen zum Gar-Test
Zutaten (für 8 Stücke)
- 4 Äpfel (z. B. Boskop oder Granny Smith)
- 250 g Mehl
- 150 g Zucker
- 125 g weiche Butter
- 3 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Päckchen Backpulver
- 200 ml Milch
- 1 TL Zimt
Schritt-für-Schritt Anleitung
1. Äpfel vorbereiten
Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben möglichst gleichmäßig schneiden, damit sie später gleichmäßig garen. Mit dem Zimt bestreuen und beiseitestellen. Der Zimt zieht etwas in die Apfelscheiben ein und sorgt für ein rundes Aroma beim Backen.
2. Rührteig herstellen
In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker für 2–3 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und luftig wird. Die Eier nacheinander unterrühren, jedes für etwa 30 Sekunden. In einer zweiten Schüssel Mehl mit dem Backpulver mischen. Dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben – dabei bei niedriger Geschwindigkeit weiterrühren, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
3. Vanillepudding kochen
Das Puddingpulver in einem kleinen Topf mit der in der Packung angegebenen Menge Milch (hier 200 ml) glatt rühren. Unter ständigem Rühren aufkochen, bis der Pudding eindickt. Er sollte keine Klümpchen haben und eine cremige, aber nicht zu feste Konsistenz aufweisen. Kurz abkühlen lassen, während du den Kuchen zusammensetzt.
4. Kuchen zusammensetzen
Die Springform gut einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig gleichmäßig einfüllen und glatt streichen. Die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen – ruhig leicht eindrücken, damit sie beim Backen schön einsinken, aber nicht ganz verschwinden.
5. Pudding auftragen und backen
Den lauwarmen Pudding über die Apfelschicht gießen und gleichmäßig verstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 40–45 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche leicht goldbraun ist und ein Holzstäbchen in den Teigteil (nicht den Pudding) sauber herauskommt.
6. Abkühlen lassen & servieren
Den fertigen Kuchen in der Form etwa 15 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig den Springformrand lösen. Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Der Kuchen schmeckt pur wunderbar, lässt sich aber auch mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren.
Tipps, Troubleshooting & häufige Fehler
- Pudding klumpt: Rühre das Pulver sorgfältig mit etwas kalter Milch an, bevor du es erhitzt. Ständiges Rühren beim Aufkochen ist entscheidend.
- Äpfel sinken ab: Schneide sie dünn und gleichmäßig, verteile sie zügig auf dem Teig, bevor dieser zu sehr nachgibt.
- Kuchen wird zu dunkel: Decke ihn nach etwa 30 Minuten locker mit Alufolie ab, falls dein Ofen sehr stark heizt.
- Teig zu flüssig: Kontrolliere die Milchmenge genau – verwende keine extra große Eier, da das die Konsistenz stark beeinflussen kann.
Ideen zum Variieren & Servieren
- Fruchtig: Rosinen, Cranberries oder kleine Birnenstücke als Ergänzung zu den Äpfeln
- Nussig: Gehackte Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln im Teig oder als knuspriges Topping
- Anderer Pudding: Schokoladenpudding oder Karamellpudding als aromatische Alternative
- Gewürze: Eine Prise Muskatnuss oder gemahlener Ingwer bringt Tiefe ins Aroma
Servieren kannst du den Apfelkuchen mit Vanillepudding wunderbar mit:
- Vanilleeis
- Leicht gesüßter Schlagsahne
- Etwas Puderzucker oder Zimt-Zucker
FAQs über Apfelkuchen mit Vanillepudding
Wie lange ist Apfelkuchen mit Vanillepudding haltbar?
Im Kühlschrank bleibt er gut verpackt etwa 3 bis 4 Tage frisch. Zum Einfrieren in Stücke schneiden, gut einwickeln und bis zu 3 Monate lagern. Zum Servieren einfach bei Zimmertemperatur auftauen oder kurz im Ofen erwärmen.
Kann ich den Vanillepudding für Apfelkuchen selbst machen?
Ja – du brauchst nur Milch, Zucker, Vanille und etwas Speisestärke. Alles aufkochen und rühren, bis der Pudding eindickt. Das gibt dir volle Kontrolle über Süße und Konsistenz.
Welche Apfelsorten eignen sich für Apfelkuchen mit Vanillepudding?
Festere Sorten wie Boskop, Elstar oder Granny Smith sind ideal, da sie beim Backen ihre Form behalten und ein angenehmes Aroma bieten. Fuji oder Gala bringen mehr Süße, falls du es milder magst.
Fazit
Ein guter Apfelkuchen duftet nach warmem Zimt, nach frisch gebackenen Äpfeln und einem Hauch Vanille – genau das bringt dieser Apfelkuchen mit Vanillepudding auf den Teller. Die Kombination aus saftigem Obst, luftiger Basis und weichem Pudding macht ihn vielseitig und doch unkompliziert. Perfekt für den Alltag, aber auch für Gäste. Am besten schmeckt er frisch gebacken – noch leicht warm mit etwas Eis oder pur. Viel Freude beim Nachbacken und Genießen.
Weitere passende Rezepte
- Zimtschnecken-Apfelkuchen: Dieser Kuchen vereint den warm-würzigen Geschmack von Zimtschnecken mit der fruchtigen Frische von Äpfeln. Perfekt, wenn du Apfelkuchen liebst, aber Lust auf eine etwas verspieltere Variante hast.
- Bratapfeltorte: Eine elegante Torte mit gebackenen Äpfeln, die geschmacklich an Bratäpfel erinnert – ideal für festliche Nachmittage oder als winterliches Dessert. Cremig, fruchtig und voll von Gewürzen.
- Spekulatius-Apfelkuchen: Dieser Apfelkuchen bringt weihnachtliche Stimmung auf den Tisch. Mit einem Boden aus Spekulatius und einer saftigen Apfelfüllung ist er die perfekte Variante für Liebhaber klassischer Aromen mit einem Twist.
Apfelkuchen mit Vanillepudding
Ein klassischer deutscher Apfelkuchen mit einer cremigen Vanillepudding-Schicht. Fruchtige Apfelscheiben treffen auf saftigen Rührteig und aromatischen Zimt – perfekt für jede Gelegenheit.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 8 Portionen
Ingredients
- 4 Äpfel (z. B. Boskop oder Granny Smith)
- 250 g Mehl
- 150 g Zucker
- 125 g weiche Butter
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Päckchen Backpulver
- 200 ml Milch
- 1 TL Zimt
Instructions
- Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zimt bestreuen und beiseitestellen.
- Butter und Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Die Eier nacheinander hinzufügen und gut vermengen.
- Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Vanillepudding nach Packungsanweisung mit der Milch zubereiten und kurz abkühlen lassen.
- Eine Springform (Ø ca. 26 cm) einfetten und leicht bemehlen. Den Teig einfüllen und glatt streichen.
- Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Teig verteilen und den abgekühlten Pudding darüber gießen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) 40–45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
- Den Kuchen etwa 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
- Für eine glutenfreie Variante kannst du glutenfreies Mehl und Backpulver verwenden.
- Rosinen oder gehackte Nüsse lassen sich gut ergänzen.
- Auch andere Apfelsorten wie Elstar oder Fuji funktionieren gut.
- Pudding kann auch selbst gemacht werden aus Milch, Zucker, Vanille und Speisestärke.







