Fruchtig, pikant und überraschend vielseitig – dieses Cranberry-Zwiebel-Chutney bringt eine besondere Würze auf deinen Teller. Es ist schnell gemacht, kommt mit wenigen Zutaten aus und passt perfekt zu Käseplatten, Fleischgerichten oder auch als raffinierte Ergänzung zu Strudeln. Wenn du Lust auf ein selbstgemachtes Chutney hast, das durch seine süß-saure Note und feine Gewürze besticht, bist du hier genau richtig.

Table of Contents
Warum dieses Rezept ein fester Platz in deiner Küche verdient
Dieses Chutney ist nicht nur geschmacklich ein Volltreffer, sondern auch praktisch: Es lässt sich hervorragend vorbereiten, in Gläsern einkochen und hält sich so einige Zeit. Die Kombination aus frischen Cranberries, Zwiebeln und Ingwer ergibt ein aromatisches Spiel aus süß, sauer und würzig. Besonders in der kalten Jahreszeit ist das ein toller Begleiter zu herzhaften Speisen. Außerdem brauchst du keine exotischen Zutaten – alles ist gut erhältlich, und die Zubereitung gelingt auch ohne viel Kocherfahrung.
Was du an Equipment brauchst
- Schneidebrett
- Scharfes Messer
- Reibe (für den Ingwer)
- Großer Kochtopf
- Kochlöffel
- 2 saubere Einmachgläser (1 großes, 1 kleines)
Zutaten für das Cranberry-Zwiebel-Chutney
- 2 mittelgroße Zwiebeln (ca. 200 g)
- 15 g frischer Ingwer, fein gerieben
- 380 g frische Cranberries
- 50 g Rohrzucker
- 2 EL Reisessig
- 1 Prise Zimt
- Salz und schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
- 50 ml Wasser
- Etwas Öl zum Andünsten
Ergibt ca. 1 großes und 1 kleines Glas Chutney.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zwiebeln vorbereiten:
Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Würfel. Erhitze etwas Öl in einem großen Topf und dünste die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig. Sie sollten weich und leicht durchsichtig sein, aber keine Farbe annehmen. - Cranberries und Ingwer hinzufügen:
Während die Zwiebeln dünsten, wasche die Cranberries gründlich und reibe den Ingwer fein. Gib beides zu den glasigen Zwiebeln in den Topf. - Würzen und einkochen:
Streue den Zucker darüber und gib den Reisessig hinzu. Lass alles ein paar Minuten mitdünsten, bis die Cranberries anfangen, hörbar zu platzen – das ist ein Zeichen, dass sie weich werden und Saft freigeben. - Abschmecken:
Gib nun eine Prise Zimt sowie frisch gemahlenen Pfeffer hinzu. Rühre gut um und lösche alles mit 50 ml Wasser ab. - Köcheln lassen:
Reduziere die Hitze und lass das Chutney 10–15 Minuten sanft einkochen. Es sollte eine dickliche Konsistenz bekommen. Rühre gelegentlich um, damit nichts am Topfboden ansetzt. - Finale Würze und Abfüllen:
Schmecke zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab. Fülle das heiße Chutney direkt in saubere Einmachgläser, verschließe sie fest und lass sie auf dem Kopf stehend abkühlen.
Tipps, Troubleshooting und was schiefgehen kann
- Zwiebeln bräunen zu schnell?
Stell die Hitze etwas runter. Glasig bedeutet weich und durchsichtig, nicht gebräunt. - Cranberries platzen nicht?
Gib etwas mehr Hitze, aber nur kurz. Sie platzen in der Regel nach 3–5 Minuten bei mittlerer Hitze. - Chutney wird zu flüssig?
Einfach offen länger köcheln lassen, damit überschüssiges Wasser verdampft. - Einkochen für längere Haltbarkeit:
Wenn du die Gläser vorher auskochst (10 Minuten in kochendem Wasser), ist das Chutney ungeöffnet mehrere Monate haltbar. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.
Passt dazu: Serviervorschläge und Variationen
Dieses Cranberry-Zwiebel-Chutney ist extrem vielseitig. Besonders gut passt es zu:
- Weichkäse wie Brie oder Camembert
- Hartkäse wie Cheddar oder Bergkäse
- Kurzgebratenem Fleisch, Wild oder Leberpastete
- In Blätterteigstrudel mit Gemüse oder Ziegenkäse
- Als Dip zu Raclette oder Fondue
Variationen:
- Mit einem Hauch Orangenschale wird das Chutney fruchtiger
- Eine Prise Chiliflocken bringt Schärfe ins Spiel
- Apfelessig statt Reisessig bringt eine mildere Säure
FAQs zum Cranberry-Zwiebel-Chutney
Muss ich das Cranberry-Zwiebel-Chutney sofort nach dem Kochen abfüllen?
Ja, das ist wichtig. Nur wenn du das heiße Chutney direkt in saubere, warme Gläser füllst und diese fest verschließt, entsteht ein Vakuum, das für eine längere Haltbarkeit sorgt. Achte darauf, die Gläser nicht randvoll zu machen – etwa 1 cm Platz nach oben lassen.
Wie lange hält sich das Cranberry-Zwiebel-Chutney im Glas?
Wenn du es heiß in sterilisierte Gläser abfüllst und gut verschließt, hält es sich ungeöffnet mehrere Monate an einem kühlen, dunklen Ort. Nach dem Öffnen solltest du es im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Wochen verbrauchen.
Kann ich für das Cranberry-Zwiebel-Chutney auch tiefgekühlte Cranberries verwenden?
Ja, das ist problemlos möglich. Lass sie vorher auftauen und gut abtropfen, bevor du sie weiterverarbeitest. Tiefgekühlte Beeren können etwas mehr Flüssigkeit abgeben – die Kochzeit eventuell leicht verlängern.
Fazit
Dieses Cranberry-Zwiebel-Chutney bringt mit seiner würzig-fruchtigen Note neuen Schwung auf deine Käseplatte oder zum Sonntagsbraten. Die Mischung aus weichen Zwiebeln, säuerlichen Beeren und wärmenden Gewürzen macht es zu einem idealen Begleiter in der Winterküche. Du wirst den Duft beim Kochen lieben – ein bisschen süß, ein bisschen scharf, wunderbar aromatisch. Genieß es am besten lauwarm oder gut durchgezogen aus dem Glas – allein oder in geselliger Runde.
Weitere passende Rezepte
- Quitten-Chutney selber machen: Dieses Chutney ist eine fruchtig-würzige Alternative mit herbstlichem Charakter. Die milde Säure der Quitte harmoniert hervorragend mit herzhaften Speisen und passt ebenso gut zu Käse wie das Cranberry-Zwiebel-Chutney.
- Cranberry-Kompott: Eine süß-säuerliche Begleitung für Käse, Fleisch oder Desserts. Im Vergleich zum Chutney ist das Kompott milder gewürzt, bringt aber ebenfalls die aromatische Frische der Cranberries auf den Teller.
- Balsamico-Cranberry-Hähnchenpfanne: Eine herzhafte Hauptspeise mit fruchtiger Note. Die Verbindung von Balsamico und Cranberries sorgt für eine ähnliche süß-pikante Tiefe wie beim Cranberry-Zwiebel-Chutney – ideal als Inspiration für die Kombination von Aromen.
Cranberry-Zwiebel-Chutney
Ein fruchtig-würziges Chutney aus Cranberries, Zwiebeln und Ingwer – perfekt als Begleiter zu Käse, Fleisch oder pikanten Strudeln. Es überzeugt durch die Kombination aus süß, sauer und scharf und lässt sich wunderbar auf Vorrat einkochen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 1 großes und 1 kleines Glas
Ingredients
- 2 mittelgroße Zwiebeln (ca. 200 g)
- 15 g frischer Ingwer, fein gerieben
- 380 g frische Cranberries
- 50 g Rohrzucker
- 2 EL Reisessig
- 1 Prise Zimt
- Salz und schwarzer Pfeffer (nach Geschmack)
- 50 ml Wasser
- Etwas Öl zum Andünsten
Instructions
- Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und in etwas Öl bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
- Währenddessen Cranberries waschen und Ingwer fein reiben.
- Ingwer und Cranberries zu den Zwiebeln geben, Zucker und Reisessig hinzufügen und kurz mitdünsten.
- Sobald die Cranberries anfangen zu platzen, Zimt und Pfeffer einrühren.
- Mit 50 ml Wasser ablöschen, gut umrühren und bei kleiner Flamme 15 Minuten köcheln lassen.
- Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das heiße Chutney in saubere Einmachgläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Notes
- Für längere Haltbarkeit die Gläser vorher auskochen.
- Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.
- Passt besonders gut zu Käse, Braten oder als Dip zu Strudelgerichten.
- Reisessig kann durch Apfelessig ersetzt werden.
- Tiefgefrorene Cranberries können verwendet werden, müssen aber vorher aufgetaut werden.







