Cranberry-Kuchen gehört für mich zu den Rezepten, die man einmal ausprobiert und dann immer wieder backt. Fruchtig, leicht säuerlich, mit einem saftigen Inneren und zarter Kruste – perfekt für kühle Tage oder spontane Kaffeerunden. Das Beste: Du brauchst keine besonderen Zutaten, keine ausgefallenen Geräte und stehst keine Stunde in der Küche. Dieser Rührkuchen gelingt selbst Backanfänger:innen und lässt sich mit ein paar Handgriffen vegan zubereiten.

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Warum dieser Cranberry-Kuchen überzeugt
Dieser Kuchen ist mehr als nur schnell gemacht – er hat ein ausgewogenes Verhältnis aus Süße und Fruchtigkeit. Die getrockneten Cranberries sorgen für ein leicht säuerliches Aroma, das wunderbar mit der leichten Zimtnote harmoniert. Durch Apfelmus wird der Teig schön saftig, auch ohne Eier. Außerdem ist das Rezept flexibel: Du kannst es milchfrei oder vegan backen, Nüsse ergänzen oder das Aroma anpassen.
Für mich ist das einer dieser Kuchen, die am nächsten Tag fast noch besser schmecken – perfekt also zum Vorbereiten.
Das brauchst du an Küchenhelfern
- Kastenform (ca. 20 cm Länge)
- 2 große Rührschüsseln
- Schneebesen oder Handrührgerät
- Teigschaber oder großer Löffel
- Messbecher und Küchenwaage
- Backpapier oder etwas Fett für die Form
- Holzstäbchen für die Garprobe
Zutaten
- 240 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
- 2 TL Backpulver
- 0,5 TL Natron
- 0,25 TL Salz
- 0,5 TL Zimt
- 60 g Rohrzucker
- 240 ml pflanzlicher Joghurt (ungesüßt)
- 60 ml Apfelmus
- 2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 100–120 g getrocknete Cranberries
- Optional: 50 g gehackte Walnüsse
So gelingt dir der Cranberry-Kuchen Schritt für Schritt
- Ofen vorheizen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette deine Kastenform leicht ein oder lege sie mit Backpapier aus. - Trockene Zutaten mischen
Vermenge in einer großen Schüssel das Mehl mit Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker. Alles gut verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. - Feuchte Zutaten verrühren
In einer zweiten Schüssel den pflanzlichen Joghurt mit Apfelmus, Öl und Vanilleextrakt glattrühren. - Beide Mischungen verbinden
Gib die feuchten Zutaten zur Mehlmischung. Rühre alles nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein zu langes Rühren macht den Teig zäh. - Cranberries (und optional Nüsse) unterheben
Hebe die getrockneten Cranberries gleichmäßig unter den Teig. Wenn du magst, gib auch die gehackten Walnüsse dazu. - Teig in die Form geben
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche ihn oben glatt. - Backen
Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene für etwa 45–50 Minuten. Mach nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Kommt das Holzstäbchen sauber heraus, ist der Kuchen fertig. - Abkühlen lassen
Lass den Kuchen erst etwa 10 Minuten in der Form auskühlen. Dann vorsichtig herauslösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Tipps, Troubleshooting und was schiefgehen kann
- Kuchen zu trocken?
Wahrscheinlich war er zu lange im Ofen. Kontrolliere ab 40 Minuten regelmäßig mit der Stäbchenprobe. - Teig zu fest oder schwer?
Möglicherweise wurde zu lange gerührt oder es fehlt Flüssigkeit. Achte darauf, den Teig nur kurz zu vermengen und verwende einen cremigen Joghurt. - Kuchen sinkt in der Mitte ein?
Das kann passieren, wenn der Ofen zu früh geöffnet wurde oder das Backtriebmittel nicht mehr frisch war. Verwende frisches Backpulver und öffne den Ofen erst gegen Ende der Backzeit. - Zu süß oder zu sauer?
Passe die Zuckermenge leicht an, je nachdem wie süß deine Cranberries sind. Alternativ kannst du ungesüßte Cranberries nehmen.
Serviervorschläge und kreative Abwandlungen
- Mit Orangennote: Gib etwas abgeriebene Orangenschale in den Teig – das unterstreicht die Fruchtigkeit.
- Weihnachtsversion: Ergänze gemahlenen Nelken oder Muskat für mehr Winteraroma.
- Frühstücksvariante: Getoastet mit Mandelmus oder veganem Frischkäse ein Genuss am Morgen.
- Statt Cranberries: Verwende getrocknete Kirschen, Rosinen oder gehackte Datteln – je nach Geschmack.
FAQs zum Cranberry-Kuchen
Kann ich den Cranberry-Kuchen einfrieren?
Ja, absolut. Lass ihn vollständig abkühlen, schneide ihn in Scheiben und friere diese portionsweise ein. So kannst du dir jederzeit ein Stück auftauen oder im Toaster erwärmen.
Kann ich frische oder tiefgekühlte Cranberries verwenden?
Du kannst frische oder TK-Cranberries verwenden, aber das verändert die Textur. Sie sind saftiger und geben mehr Feuchtigkeit ab. Mehle sie leicht ein, bevor du sie unterhebst, und verlängere ggf. die Backzeit leicht.
Muss ich Apfelmus verwenden oder geht auch etwas anderes?
Apfelmus sorgt für Saftigkeit und ersetzt das Ei. Wenn du keins zur Hand hast, funktioniert auch zerdrückte Banane (für etwas mehr Eigengeschmack) oder 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser als Ei-Ersatz.
Fazit
Dieser Cranberry-Kuchen ist ein unkomplizierter Begleiter für jede Jahreszeit, besonders aber im Herbst und Winter. Er duftet beim Backen herrlich nach Zimt und Vanille, hat eine weiche Krume und kleine fruchtige Bissen, die beim Kauen angenehm überraschen. Ob du ihn klassisch backst oder mit Nüssen und Orangenschale verfeinerst – er bleibt wunderbar wandelbar.
Einfach in Scheiben schneiden, vielleicht mit etwas veganer Sahne servieren und genießen – am besten mit einer heißen Tasse Tee oder Kaffee.
Entdecke weitere Rezepte
- Cranberry-Walnuss-Muffins: Diese saftigen Muffins vereinen die fruchtige Frische von Cranberries mit dem nussigen Biss von Walnüssen. Eine tolle Alternative zum klassischen Cranberry-Kuchen – perfekt fürs Frühstück oder zum Mitnehmen.
- Cranberry-Weisse-Schokolade-Karamell: Eine süße Köstlichkeit mit winterlichem Flair. Die Kombination aus herben Cranberries, süßer weißer Schokolade und zartem Karamell bringt Abwechslung auf jede Kaffeetafel.
- Zimtschnecken-Apfelkuchen: Dieser Kuchen kombiniert zwei Klassiker – Zimt und Apfel – in einer saftigen und aromatischen Variante. Ideal für Fans von Gewürzen und weichen, fruchtigen Rührkuchen.
Cranberry-Kuchen
Ein einfacher, saftiger Cranberry-Kuchen mit pflanzlichem Joghurt und Apfelmus. Der Rührkuchen überzeugt durch fruchtige Cranberries, milde Süße und zarte Zimtnoten – ideal für Herbst und Winter.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 60 Minuten
- Yield: 1 Kastenform (ca. 10 Scheiben)
Ingredients
- 240 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
- 2 TL Backpulver
- 0,5 TL Natron
- 0,25 TL Salz
- 0,5 TL Zimt
- 60 g Rohrzucker
- 240 ml pflanzlicher Joghurt (ungesüßt)
- 60 ml Apfelmus
- 2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 100–120 g getrocknete Cranberries
- Optional: 50 g gehackte Walnüsse
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und fette eine Kastenform (ca. 20 cm) leicht ein oder lege sie mit Backpapier aus.
- Vermische in einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Zucker.
- Verrühre in einer zweiten Schüssel den pflanzlichen Joghurt mit Apfelmus, Öl und Vanilleextrakt.
- Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen und rühre alles nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
- Hebe die getrockneten Cranberries und nach Wunsch die gehackten Walnüsse unter den Teig.
- Fülle den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt.
- Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten. Mache eine Stäbchenprobe.
- Lass den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen, dann vorsichtig herauslösen und vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.
Notes
- Für eine glutenfreie Variante kann eine glutenfreie Mehlmischung verwendet werden (Backergebnis kann variieren).
- Apfelmus lässt sich durch zerdrückte Banane ersetzen (etwas süßer im Geschmack).
- Statt Cranberries passen auch getrocknete Kirschen, Rosinen oder gehackte Datteln gut.
- Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch saftiger – ideal zum Vorbereiten.







