Der Geruch von frisch ausgebackenem Teig und das leise Prickeln heißen Öls – das sind für mich Kindheitserinnerungen pur. So oft gab es diese goldenen, knusprigen Frittierte Hähnchenbruststreifen immer dann, wenn Freunde zu Besuch kamen oder wir als Familie Lust auf etwas Besonderes hatten. Außen herrlich knusprig, innen zart und saftig – so sollen sie sein. Das Beste an diesem Rezept ist aber nicht nur die knusprige Textur, sondern die Überraschung: eine fruchtig-scharfe Aprikosensauce, die jedem Bissen einen aufregenden Twist gibt. Frittierte Hähnchenbruststreifen sind kleine Glücklichmacher, egal ob für den gemütlichen Abend oder als Highlight bei einem lockeren Brunch.

Was macht diese Frittierte Hähnchenbruststreifen so besonders
In dieser Variante treffen zartes Hähnchenfleisch, ein luftig-leichter Ausbackteig und eine aufregend fruchtige Aprikosensauce aufeinander – ein echtes Feuerwerk aus Aromen! Die Frittierte Hähnchenbruststreifen sind außen wunderbar goldgelb und knackig, während das Fleisch innen angenehm saftig bleibt. Der Ingwer verleiht der Marinade einen warmen, leicht scharfen Frische-Kick, und die Currypaste in der Sauce sorgt für eine feine Schärfe, die Lust auf den nächsten Bissen macht. Ob als Fingerfood beim Spieleabend, als ausgefallene Vorspeise oder mit einem leichten Salat als sommerliches Hauptgericht – dieses Rezept sorgt garantiert für Begeisterung am Tisch.
Welche Zutaten geben den Frittierte Hähnchenbruststreifen ihren Charakter
- Hähnchenbrustfilets – Das Herzstück: schön zart, proteinreich und perfekt zum Marinieren geeignet.
- Ingwer – Bringt Frische und eine dezente Schärfe, die hervorragend mit dem Fleisch harmoniert.
- Sojasauce – Gibt dem Hähnchen ein würziges, leicht salziges Aroma und sorgt für die typisch asiatische Note.
- Sake (Reiswein) – Rundet die Marinade ab und macht das Fleisch noch zarter; alternativ funktioniert auch ein milder weißer Wein.
- Eiweiß – Sorgt für Lockerheit im Teig und lässt ihn besonders fluffig werden.
- Mehl und Speisestärke – Eine Kombination, die für einen extraknusprigen Mantel sorgt – die Speisestärke macht’s besonders kross.
- Backpulver – Lässt den Ausbackteig schön aufgehen und sorgt für Luftigkeit.
- Salz – Für Geschmack und zur Unterstützung aller anderen Aromen.
- Pfeffer (aus der Mühle) – Setzt feine, würzige Akzente.
- Wasser – Macht den Teig geschmeidig; eiskaltes Wasser sorgt für Extraknusprigkeit.
- Öl – Ein Schuss im Teig – und natürlich viel zum Frittieren; hier ist geschmacksneutrales Pflanzenöl gefragt.
- Aprikosen – Die süße Komponente: reif und frisch oder aus der Dose; sie geben der Sauce das besondere Aroma.
- Geflügelfond – Sorgt für Tiefe und ein abgerundetes Fruchtaroma in der Sauce.
- Rote Currypaste – Bringt Würze und einen Hauch Asien in die Aprikosensauce.
- Sesamöl – Gibt der Sauce ein feines, nussiges Aroma, unverzichtbar für Authentizität.
- Senf – Wird hier nicht benötigt, aber ist oft in anderen Saucen eine spannende Ergänzung.
Siehe die Rezeptkarte unten für die vollständige Liste der Zutaten und Mengenangaben.
Schritt für Schritt zu goldenen Frittierte Hähnchenbruststreifen
- Für den Ausbackteig das Eiweiß richtig steif schlagen – es sollte kleine Spitzen bilden und beim Umdrehen der Schüssel nicht herausfallen. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz und Pfeffer mischen. Dann abwechselnd mit dem Wasser vorsichtig unter den Eischnee heben, sodass alles schön luftig bleibt. Ein Schuss Öl dazu, und dann darf der Teig eine halbe Stunde ruhen, damit sich die Textur voll entfaltet.
- Während der Teig entspannt, kümmern wir uns ums Hähnchen: Filets waschen, trockentupfen und in nicht zu große, mundgerechte Streifen oder Stücke schneiden. Ingwer frisch reiben, mit Sojasauce und Sake verrühren. Die Hähnchenstücke mit der Marinade begießen und abgedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.
- Das Frittieröl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 170–180 °C erhitzen. Jetzt die marinierten Hähnchenstücke Stück für Stück durch den Teig ziehen. Überschüssigen Teig abtropfen lassen – das gibt eine feinere, gleichmäßigere Kruste.
- Die Teiglinge vorsichtig ins heiße Öl geben (nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur) und goldgelb ausbacken. Nach etwa 3 Minuten sind sie außen knusprig, innen zart. Auf Küchenpapier legen, damit sie überschüssiges Fett verlieren.
- Für die Aprikosensauce: Frische Aprikosen waschen, überbrühen, häuten, entsteinen und in Spalten schneiden (Dosenaprikosen abgießen). Sesamöl in einem kleinen Topf erhitzen, Aprikosen und Currypaste darin andünsten. Mit Fond ablöschen und bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz erreicht. Dann pürieren und gegebenenfalls durch ein Sieb streichen, am Ende mit etwas Salz abschmecken.
- Die Frittierte Hähnchenbruststreifen mit der warmen Aprikosensauce servieren – am besten direkt frisch aus der Pfanne!
Das Geheimnis hinter dem knusprigen Teigmantel
Der Ausbackteig macht bei Frittierte Hähnchenbruststreifen wirklich den Unterschied. Damit die Kruste locker und rundum kross wird, lohnt sich ein bisschen Geduld: Den Teig nach dem Anrühren immer mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Eiweiß sorgt für Luftigkeit, die Kombination aus Mehl und Speisestärke garantiert den typischen Crunch. Beim Frittieren die Temperatur im Blick behalten – zu heiß, und der Teig wird zu schnell dunkel, zu kalt, und er saugt sich mit Fett voll. Das Fleisch innen sollte dabei schön saftig bleiben, ohne auszutrocknen. Küchentipp: Wer mag, gibt ein paar Eiswürfel in den Teig für ein noch knusprigeres Ergebnis.
Frittierte Hähnchenbruststreifen richtig servieren, aufbewahren und variieren
Am liebsten mag ich Frittierte Hähnchenbruststreifen ganz frisch mit Aprikosensauce und einem knackigen Salat – dazu ein kühles Getränk und gute Freunde. Aber auch als Fingerfood beim Brunch oder Buffet machen sie eine tolle Figur. Reste lassen sich im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren und im Backofen bei hoher Temperatur kurz aufknuspern. Einfrieren klappt ebenfalls, am besten nach dem Frittieren und Auskühlen portionsweise verpacken. Wer Lust auf Abwechslung hat, kann die Sauce variieren (z. B. mit Mango oder Ananas) oder asiatische Dips dazu servieren. Die Marinade lässt sich auch mit Zitronengras oder Chili verfeinern für einen besonderen Twist.
FAQs about Frittierte Hähnchenbruststreifen
Kann ich Frittierte Hähnchenbruststreifen auch im Backofen zubereiten?
Ganz so knusprig wie aus dem Öl werden sie im Ofen zwar nicht, aber du kannst die Stücke auf einem Gitter mit Backpapier bei hoher Temperatur backen und zweimal wenden. Ein leichter Ölfilm auf dem Teig hilft dabei, eine goldene Farbe zu bekommen.
Wie lange kann ich Frittierte Hähnchenbruststreifen aufbewahren?
Im Kühlschrank halten sich die ausgebackenen Streifen luftdicht verpackt ein bis zwei Tage. Für längere Lagerung friere sie lieber ein und erwärme sie dann im Ofen, so bleiben sie außen kross und innen zart.
Lässt sich die Aprikosensauce auch im Voraus zubereiten?
Unbedingt! Die Sauce kann problemlos ein bis zwei Tage vorher gekocht und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Servieren einfach vorsichtig erwärmen, damit sie ihr Aroma behält.
Welche Alternativen gibt es zur Aprikosensauce bei Frittierte Hähnchenbruststreifen?
Du kannst auch eine süß-saure Chili-Sauce, Mango-Chutney oder sogar einen Limetten-Dip dazu reichen. Die knusprigen Streifen harmonieren mit allem, was eine fruchtige oder leicht scharfe Note mitbringt.
Kann ich Frittierte Hähnchenbruststreifen auch vorbereiten und einfrieren?
Ja, das klappt wunderbar. Einfach die fertig ausgebackenen und abgekühlten Streifen portionsweise einfrieren. Vor dem Servieren im Backofen aufbacken, so schmecken sie fast wie frisch frittiert.
Nach all den süßen und würzigen Aromen kann ich mir kaum ein gemütlicheres Festmahl vorstellen als einen Teller voller Frittierte Hähnchenbruststreifen mit noch warmer, duftender Sauce. Knusprig, saftig, mit einem Frischekick durch die Aprikosen – lass dir diese goldenen Streifen am besten direkt schmecken, solange sie noch heiß sind!
Noch mehr leckere Rezepte
- Bang Bang Hähnchen: Eine köstliche Hähnchengericht-Variation mit einer würzigen Sauce, die einen ähnlichen Geschmack bietet.
- Hähnchenbrust im Speckmantel mit Kartoffelstampf und Zitronen-Pfeffer-Sauce: Ein weiteres tolles Hähnchengericht, das mit einer interessanten Sauce kombiniert wird.
- Gegrilltes Gemüse mit Marinade: Perfekte Ergänzung zu den Hähnchenbruststreifen, um ein gesundes und leckeres Menü zu kreieren.

Frittierte Hähnchenbruststreifen
Ingredients
Equipment
Method
- Für den Ausbackteig das Eiweiß steif schlagen. Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und Pfeffer mischen, abwechselnd mit dem Wasser unter den Eischnee heben. Das Öl dazugeben und ca. 30 Min. ruhen lassen.
- Hähnchenbrustfilet waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer und 2 EL Sojasauce und 2 EL Sake mischen. Das Fleisch damit beträufeln und abgedeckt beiseite stellen. Ca. 30 Min. ziehen lassen.
- Das Frittierfett erhitzen. Hähnchenfleisch Portionsweise durch den Teig ziehen, abtropfen lassen und im heißen Fett ca. 3 Min. ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Für die Aprikosensauce die Aprikosen waschen, mit kochendem Wasser überbrühen, pellen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Sesamöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Aprikosen mit der Currypaste darin andünsten. Mit dem Fond ablöschen. Bei geringer Hitze etwa auf die Hälfte einkochen lassen, dann die Aprikosen fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz abschmecken.
- Die Chicken Nuggets mit der Sauce servieren.






