Wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem richtig gut schmecken soll, ist dieser Low Carb Käsekuchen genau das, was du brauchst. In nur fünf Minuten ist der Teig zusammengerührt – ganz ohne Mehl und Zucker – und dein Ofen übernimmt den Rest. Das Ergebnis: ein fluffiger, cremiger Käsekuchen, der nicht nur in eine Low-Carb-Ernährung passt, sondern auch ohne schlechtes Gewissen genossen werden kann. Ob als Dessert, zum Kaffee oder als süßer Snack am Nachmittag – dieser Kuchen ist ein echter Alltagsheld.

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Was diesen Low Carb Käsekuchen besonders macht
Dieser Käsekuchen braucht keinen Boden, kein Mehl und keinen Zucker – aber du wirst ihn trotzdem lieben. Durch den Mix aus Magerquark, Joghurt und Eiern wird er nicht nur schön cremig, sondern auch angenehm sättigend, ohne schwer zu wirken. Die Vanillenote vom Puddingpulver rundet das Aroma perfekt ab, während Zitronenabrieb für eine frische, leichte Note sorgt.
Was ich besonders mag: Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Ideal also, wenn du ihn vorbereiten willst – oder falls doch mal ein Stück übrig bleibt.
Diese Ausstattung brauchst du
- Rührschüssel
- Schneebesen oder Handmixer
- Springform (ca. 26 cm Durchmesser)
- Backofen
Zutaten
- 500 g Magerquark
- 150 g Naturjoghurt
- 3 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
- 70 g Erythrit
- Abrieb einer Bio-Zitrone
So bereitest du den Low Carb Käsekuchen zu
- Ofen vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze.
Das ist wichtig, damit der Kuchen gleichmäßig durchbackt. - Alle Zutaten in einer Schüssel glatt rühren.
Magerquark, Joghurt, Eier, Puddingpulver, Erythrit und Zitronenabrieb kommen gemeinsam in die Rührschüssel. Mit dem Schneebesen oder Handrührgerät gut vermengen, bis eine glatte, homogene Masse entsteht. - Springform vorbereiten.
Die Form leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen. So lässt sich der Kuchen später leichter herausnehmen. - Masse in die Form füllen.
Die Teigmasse gleichmäßig in die Form geben und glattstreichen. - Backen.
Den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 45 Minuten backen. Die Oberfläche darf goldgelb sein und leicht fest wirken. Ein leichtes Wackeln in der Mitte ist okay – beim Abkühlen zieht der Kuchen noch nach. - Abkühlen lassen.
Lass den Käsekuchen vollständig auskühlen – idealerweise mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank. So wird er besonders schnittfest und bekommt seine cremige, stabile Konsistenz.
Tipps, Troubleshooting und häufige Fehler
- Risse im Kuchen: Die entstehen oft durch zu hohe Backtemperaturen. Halte dich an die 180 °C oder decke den Kuchen ab der Hälfte der Backzeit mit etwas Backpapier ab, wenn er zu stark bräunt.
- Zu flüssige Mitte: Der Kuchen darf nach dem Backen in der Mitte noch leicht wackeln – das ist normal. Wenn er jedoch beim Schneiden zerläuft, war die Backzeit zu kurz oder die Kühlzeit nicht ausreichend. Lieber ein paar Minuten länger backen und gut auskühlen lassen.
- Geschmack zu neutral? Gib einen Hauch Vanilleextrakt oder etwas mehr Zitronenabrieb in den Teig, um das Aroma zu intensivieren.
- Zuckerersatz nicht dein Ding? Wenn du kein Erythrit magst, kannst du auch einen kleinen Apfel fein würfeln und unterheben. Alternativ schmeckt auch eine zuckerfreie Fruchtsoße darüber fantastisch.
Ideen zum Servieren und Variieren
- Fruchtige Toppings: Frische Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren machen sich wunderbar als Topping. Auch leicht angedünstete Pflaumen oder Aprikosen passen super – besonders, wenn du sie vor dem Servieren kühl auf den Kuchen legst.
- Nussmus für extra Geschmack: Mandelmus oder Pistazienmus (ohne Zuckerzusatz) über den abgekühlten Kuchen geben – das gibt eine cremige, aromatische Note und zusätzlichen Nährwert.
- Ohne Puddingpulver? Wenn du komplett auf Puddingpulver verzichten möchtest, kannst du stattdessen 1–2 EL Mandelmehl verwenden. Die Konsistenz wird etwas anders, aber der Kuchen bleibt Low Carb.
- Zimt, Vanille, Kokos: Mit einer Prise Zimt, etwas Kokosraspeln oder Vanillepulver kannst du ganz einfach neue Geschmacksrichtungen ausprobieren.
FAQs zum Low Carb Käsekuchen
Wie kann ich den Low Carb Käsekuchen süßen, ohne Zuckerersatz zu verwenden?
Wenn du auf Erythrit oder andere Zuckerersatzstoffe verzichten möchtest, kannst du fein gewürfeltes, süßes Obst wie Apfel oder Banane unterheben. Alternativ schmeckt der Kuchen auch mit einer zuckerfreien Erdbeersoße aus frischen, süßen Früchten.
Kann ich den Low Carb Käsekuchen einfrieren?
Ja, du kannst ihn problemlos portionsweise einfrieren. Am besten schneidest du ihn vor dem Einfrieren in Stücke, verpackst sie luftdicht und taust sie im Kühlschrank langsam wieder auf. So bleibt die Konsistenz erhalten.
Ist der Low Carb Käsekuchen auch für Diabetiker geeignet?
Ja, wenn du Erythrit verwendest – das hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Achte jedoch darauf, individuelle Verträglichkeiten zu berücksichtigen, besonders bei größeren Mengen Zuckerersatz.
Fazit
Dieser Low Carb Käsekuchen ist cremig, mild süß und herrlich unkompliziert – ein echtes Blitzrezept mit Genussfaktor. Ob als gesunder Snack, zum Nachmittagskaffee oder als proteinreicher Nachtisch: Du wirst überrascht sein, wie viel Geschmack in so wenigen Zutaten stecken kann.
Am besten schmeckt er gut gekühlt – also schneid dir ein Stück, lehn dich zurück und genieß diesen leichten Käsekuchen ganz ohne Reue.
Weitere passende Rezepte
- Käsekuchen mit Schokoboden: Ein cremiger Käsekuchen mit schokoladigem Keksboden, der klassische Käsekuchenaromen mit einer extra Portion Schokolade verbindet – ideal für alle, die ein wenig mehr Süße mögen, aber dennoch ein ähnliches Geschmackserlebnis suchen.
- Vanillekipferl No Carb: Diese zuckerfreien Vanillekipferl sind perfekt für Low Carb Fans. Sie ergänzen das Käsekuchen-Rezept als süßer Snack und zeigen, wie vielfältig Backen ohne Zucker sein kann.
- Butterplätzchen ohne Zucker: Diese Plätzchen sind eine großartige Ergänzung zur Low Carb Käsekuchen-Reihe – einfach, klassisch und komplett ohne Industriezucker gebacken. Ideal für bewussten Genuss.
Low Carb Käsekuchen
Ein cremiger Low Carb Käsekuchen ohne Boden, der ganz ohne Zucker und Mehl auskommt. Durch eiweißreiche Zutaten wie Magerquark, Joghurt und Eier ist er sättigend und leicht zugleich.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 45 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 1 Kuchen (ca. 12 Stücke)
Ingredients
- 500 g Magerquark
- 150 g Naturjoghurt
- 3 Eier (Größe M)
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
- 70 g Erythrit
- Abrieb einer Bio-Zitrone
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Vermenge Magerquark, Joghurt, Eier, Puddingpulver, Erythrit und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel zu einer glatten Masse.
- Fette eine Springform (ca. 26 cm) leicht ein oder lege sie mit Backpapier aus.
- Fülle die Masse in die vorbereitete Form und streiche sie glatt.
- Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene für 45 Minuten, bis die Oberfläche goldgelb ist und der Kuchen in der Mitte nur noch leicht wackelt.
- Lasse den Käsekuchen vollständig auskühlen, idealerweise mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank.
Notes
- Für mehr Aroma kannst du zusätzlich etwas Vanilleextrakt oder mehr Zitronenabrieb hinzufügen.
- Als Topping eignen sich zuckerfreies Nussmus oder frische Beeren wie Himbeeren und Blaubeeren.
- Statt Erythrit kannst du auch pürierten Apfel zur natürlichen Süßung verwenden.
- Der Kuchen lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag noch besser.







