Wenn du auf der Suche nach einem Plätzchen bist, das nicht nur klassisch, sondern herrlich frisch und aromatisch daherkommt, solltest du unbedingt Orangenplätzchen probieren. Der zarte Duft der Orange, der schon beim Backen durch die Küche zieht, wird dich sofort in festliche Stimmung versetzen. Diese Plätzchen überraschen mit einer feinen Zitrusnote im Teig und einer fruchtigen Glasur – perfekt, wenn du Plätzchen liebst, die das Gewohnte mit einem Hauch Frische verbinden.
Zudem macht der Teig richtig Spaß beim Verarbeiten: Er ist unkompliziert, lässt sich toll ausrollen und bietet viel Raum zum Ausstechen und Verzieren. Ob für die Adventszeit, zum Verschenken oder einfach als kleine Auszeit zwischendurch – Orangenplätzchen schmecken immer nach etwas Besonderem.

Das braucht deine Küche für duftige Orangenplätzchen
Für die Zubereitung von Orangenplätzchen benötigst du gar nicht so viel Spezialzubehör – dafür ein paar Basics, die bestimmt in deiner Küche auf dich warten:
- Schüssel – bestens geeignet zum Schaumigschlagen, Rühren und Kneten des Mürbeteigs.
- Handmixer mit Knethaken – sorgt für einen schön luftigen Teig, bevor du mit den Händen nacharbeitest.
- Frischhaltefolie – damit der Teig beim Kühlen nicht austrocknet und sein Aroma bewahrt.
- Backblech und Backpapier – für gleichmäßig gebackene, leicht lösbare Plätzchen.
- Ausstechformen – du kannst klassische oder ausgefallene Formen verwenden, je nach Lust und Laune.
- Mini-Kuchenpalette oder Teelöffel – praktisch zum Verteilen der Glasur.
- Backmatte oder zwei Lagen Folie – hilfreich zum sauberen Ausrollen des Teigs.
Mit diesen Utensilien bist du für das Orangenplätzchen-Abenteuer schon bestens ausgestattet.
Die Zutaten im Überblick und ihre Besonderheiten
- Orange (am besten Bio) – gibt dem Teig sowie der Glasur eine frische, natürliche Zitrusnote. Bio ist hier ideal, da auch die Schale verwendet wird.
- Weizenmehl – sorgt für die typische Mürbeteig-Struktur und eine zarte Konsistenz beim Reinbeißen.
- Zucker – bringt angenehme Süße und unterstreicht das Orangenaroma.
- Butter (weich) – macht die Plätzchen samtig und aromatisch.
- Mittelgroßes Ei – verleiht dem Teig Bindung und sorgt für die nötige Struktur.
- Puderzucker – für eine glatte, zartschmelzende Glasur.
- Orangensaft – verstärkt im Teig und beim Guss das frische Zitrusaroma.
- Lebensmittelfarbe (optional) – zaubert einen fröhlich-orangenen Look für besonders festliche Plätzchen.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Orangenplätzchen Schritt für Schritt ganz einfach gemacht
- Orange vorbereiten: Wasche die Orange heiß ab. Reibe die Schale fein ab und presse die Frucht aus. Halbiere die Menge: Ein Teil für den Teig, ein Teil für die Glasur. Der Orangenduft wird dabei richtig intensiv – ein Vorgeschmack auf später!
- Mürbeteig rühren: Gib die weiche Butter und den Zucker in eine Schüssel und schlage beides hell und schaumig. Das Ei einrühren, dann Mehl, einen halben Teelöffel Orangenabrieb und etwa einen Teelöffel Orangensaft hinzugeben. Erst mit den Knethaken deines Mixers, dann mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Forme daraus zwei Kugeln und wickle sie in Frischhaltefolie. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen – so lässt sich der Teig später viel besser verarbeiten.
- Backen und ausstechen: Heiz den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Nimm eine Teigkugel aus dem Kühlschrank und lass sie kurz Zimmertemperatur annehmen. Rolle den Teig auf leicht bemehlter Fläche, Backmatte oder zwischen zwei Folien nicht zu dünn aus. Jetzt kannst du etwa 25–30 Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand aufs mit Backpapier belegte Blech setzen.
- Backen: Gib die Plätzchen für 9–12 Minuten (je nach Größe) in den Ofen. Beobachte sie: Perfekt sind sie, wenn sie goldgelb und leicht am Rand gebräunt sind. Währenddessen die zweite Teigkugel ebenso verarbeiten. Lass alle Plätzchen komplett abkühlen.
- Verzieren: Siebe den Puderzucker und rühre mit Orangensaft (und optional Lebensmittelfarbe) eine dickflüssige Glasur an. Verteile sie mit einem Teelöffel oder einer kleinen Palette auf den Plätzchen. Zum Schluss kannst du nach Herzenslust mit Orangenzesten oder bunten Zuckerstreuseln dekorieren. Die Glasur wird nach kurzer Zeit fest und die Plätzchen sind bereit zum Genießen.
Tipps, Tricks und typische Fehler bei Orangenplätzchen
Damit deine Orangenplätzchen perfekt gelingen, kommen hier ein paar kleine Helfer aus meiner Weihnachtsbäckerei:
- Der Teig ist zu klebrig? Stell ihn unbedingt lang genug kalt – notfalls noch mal kurz in den Kühlschrank geben, bevor du ihn ausrollst. Eine Backmatte oder Folien verhindern zusätzlich das Kleben.
- Die Plätzchen werden zu dunkel? Halte beim Backen unbedingt Sichtkontakt. Jeder Ofen ist anders. Am besten schaust du nach rund 9 Minuten zum ersten Mal nach – goldgelb und leicht gebräunt ist ideal.
- Die Glasur verläuft oder wird zu dünn? Gib Puderzucker in kleinen Portionen zum Saft, bis der Guss zähflüssig bleibt. Lieber erstmal weniger Flüssigkeit nehmen und falls nötig nachjustieren.
- Der Orangenabrieb wird bitter? Reibe nur die oberste, farbige Schicht ab – das Weiße darunter schmeckt schnell unangenehm.
Falls du Plätzchen übrig hast: In einer luftdichten Dose, kühl und trocken gelagert, bleiben sie bis zu zwei Wochen wunderbar frisch. Die Glasur hält die Feuchtigkeit dabei draußen und sorgt für langanhaltenden Genuss.
So werden Orangenplätzchen immer wieder anders
Orangenplätzchen passen hervorragend zu einer Tasse Earl Grey, Chai oder heißer Schokolade. Auf einer bunten Plätzchenplatte fühlen sie sich neben klassischen Butterplätzchen, Zimtsternen und Vanillekipferln richtig wohl. Als hübsches Mitbringsel, hübsch verpackt, sind sie fast zu schade zum Verschenken – und erfreuen Groß und Klein.
Du möchtest Abwechslung? Probiere doch mal:
- Weniger Süße: Nimm etwas weniger Puderzucker für die Glasur, wenn du es lieber dezenter magst.
- Ohne Ei: Experimentiere mit Eiersatz deiner Wahl und taste dich bei der Konsistenz vorsichtig heran.
- Würzige Note: Ein Hauch Zimt, eine Prise Kardamom oder gemahlene Nelken passen wunderbar zur Orange und zaubern Weihnachten pur.
- Frische Optik: Mit bunter Lebensmittelfarbe in der Glasur sind die Plätzchen echte Hingucker am Plätzchenteller.
Kombiniere die Orangenplätzchen nach Belieben in Plätzchendosen oder serviere sie als süßen Abschluss auf deinem Festtagstisch.
FAQs about Orangenplätzchen
Wie lange bleiben Orangenplätzchen frisch und wie bewahre ich sie am besten auf?
In gut schließenden Keksdosen, trocken und kühl gelagert, halten sich Orangenplätzchen mindestens zwei Wochen frisch. Trenne sie am besten mit etwas Backpapier, dann bleibt auch die Glasur perfekt erhalten.
Kann ich Orangenplätzchen einfrieren?
Ja, du kannst Orangenplätzchen – am besten ungeglast oder frisch glasiert – einfrieren. Lass sie bei Zimmertemperatur wieder auftauen und verziere sie danach nach Lust und Laune. So sind sie schnell griffbereit, wenn dich das Plätzchenverlangen überkommt.
Welche Zutaten kann ich bei Orangenplätzchen austauschen, wenn ich Allergien habe?
Du kannst beispielsweise das Weizenmehl durch ein glutenfreies Mehl ersetzen und das Ei durch pflanzliche Alternativen austauschen. Achte dabei auf die Konsistenz des Teigs und passe gegebenenfalls die Flüssigkeitsmenge vorsichtig an.
Noch ein Genusshinweis zu Orangenplätzchen
Der Duft von frisch gebackenen Orangenplätzchen, der aus dem Ofen strömt, lässt sofort Vorfreude aufkommen und schafft eine herrlich gemütliche Atmosphäre. Jeder Biss ist wunderbar zart, leicht mürbe und überrascht mit seinem fruchtigen Orangengeschmack. Gönn dir diesen Genuss – am besten noch lauwarm, wenn der Zuckerguss gerade fest geworden ist. Und wer weiß, vielleicht wird dieses Rezept schon bald zu deinem neuen Plätzchenliebling.
Weitere passende Rezepte
- Zitronen Blaubeer Kuchen: Dieser Kuchen verbindet die frischen Aromen von Zitrone und Blaubeeren und ist eine tolle Option für die süßen Momente, in denen du etwas Frisches suchst.
- Erdbeer Maulwurfkuchen: Mit seiner fruchtigen Erdbeerschicht bietet dieser Kuchen eine süße Abwechslung, die perfekt für festliche Anlässe ist.
- Russischer Zupfkuchen: Dieser Kuchen kombiniert einen schokoladigen Boden mit einer cremigen Quarkschicht und ist ein beliebter Genuss, der sicher viele begeistern wird.

Orangenplätzchen
Ingredients
Equipment
Method
- Die Orange heiß waschen, abreiben und auspressen. Ein Teil wird für den Teig, ein Teil für die Glasur benötigt.
- Für den gerührten Mürbeteig weiche Butter und Zucker in eine Schüssel geben und hell schaumig schlagen. Das Ei gut unterrühren. Zuletzt Mehl, 1/2 TL Orangenabrieb und 1 TL Orangensaft (ca. 5 ml) dazugeben. Alles zunächst mit den Knethaken verkneten, zum Schluss mit den Händen nacharbeiten. Zu zwei Kugeln formen. Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 1 Stunde kühlstellen.
- Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die erste Teigportion aus dem Kühlschrank holen und kurz Zimmertemperatur annehmen lassen. Auf etwas Mehl, einer Backmatte oder noch besser zwischen zwei Lagen Folie nicht zu dünn ausrollen. Ca. 25-30 Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand zueinander auf ein Blech mit Backpapier setzen.
- Die Plätzchen je nach Größe etwa 9-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Währenddessen die zweite Teigkugel ebenso verarbeiten und die Plätzchen im Anschluss backen. Alle Plätzchen komplett abkühlen lassen.
- Für die Deko den gesiebten Puderzucker mit so viel Saft verrühren, dass sich ein zäher, aber streichfähiger Guss ergibt. Wer mag, kann etwas orange Lebensmittelfarbe unterrühren. Glasur mit einem Teelöffel oder einer Mini-Kuchenpalette auf den Plätzchen verteilen. Nach Belieben zusätzlich mit Orangenzesten oder Zuckerstreuselchen verzieren.






