Schon beim ersten Rühren dieser Tomatenbutter steigt eine herrlich mediterrane Duftwolke aus der Schüssel – würzig, samtig, mit einem Hauch von Knoblauch und dem Aroma sonnengetrockneter Tomaten. Für mich gibt es kaum etwas, das so zuverlässig Sommerlaune aufkommen lässt wie diese cremige Tomatenbutter. Sie verwandelt selbst das schlichteste Baguette oder Grillgemüse in ein echtes Highlight und ist bei uns zu Hause spätestens zum Start der Grillsaison ein Muss. Ihr Geheimnis liegt im Spiel zwischen der herben Tiefe der Tomaten, der feinen Frische von Basilikum und der weichen, streichzarten Konsistenz, in die man einfach immer wieder reinlangen möchte.

Was diese Tomatenbutter so ausmacht
Die richtige Tomatenbutter zieht immer die Aufmerksamkeit auf sich – egal, ob bei einem Grillabend, auf einer sommerlichen Tafel oder zu frischem Brot am Abend. Sämige, weiche Butter trifft auf markantes Tomatenaroma und ein Hauch Knoblauch rundet das Ganze ab. Gerade getrocknete Tomaten bringen hier eine fast karamellige Tiefe mit, die zusammen mit Basilikum an italienische Antipasti erinnert. Ich liebe es, wenn die rot durchzogenen Butterstreifen beim Bestreichen aufs Brot schmelzen und den Mund mit jedem Bissen an Urlaub am Mittelmeer erinnern lassen. Was diese Tomatenbutter so besonders macht, ist ihre Vielseitigkeit: Sie schmeckt als Brotaufstrich genauso wie als Topping für Steak, Grillgemüse oder Kartoffeln – und ist in zehn Minuten komplett fertig.
Die Zutaten, die diese Tomatenbutter leuchten lassen
- Butter – Die Basis bringt Geschmack und sorgt für die cremige, streichzarte Konsistenz. Am besten eignet sich weich gewordene Butter; so lässt sie sich mühelos mit den übrigen Zutaten vermischen.
- Tomatenmark – Gibt der Butter das fruchtig-intensive Aroma und schenkt ihr die rötliche Farbe. Wer mag, kann sie auch mit einem Klecks Paprika verfeinern.
- Getrocknete Tomaten in Öl – Sie liefern herzhafte Tiefe und kleine, aromatische Stückchen. Aus dem Öl sollte man sie gut abtropfen lassen, damit die Butter nicht zu weich wird.
- Knoblauchzehe – Sorgt für eine angenehme Schärfe und rundet die Aromen ab. Du kannst sie zur Not auch weglassen, falls du es milder magst.
- Salz – Hebt den Geschmack aller Zutaten und macht die Butter noch würziger.
- Pfeffer – Bringt eine feine pikante Note hinein. Am besten frisch gemahlen verwenden!
- Basilikum – Frisch gehackt über die Butter gestreut, sorgt das Kraut für den letzten Frischekick und passt perfekt zum mediterranen Flair.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Wie die Tomatenbutter in wenigen Minuten gelingt
Die Zubereitung von Tomatenbutter ist fast so einfach wie das Verschwinden des letzten Restes aus der Schale. So geht’s:
- Zuerst die getrockneten Tomaten aus dem Öl nehmen und mit Küchenpapier kurz abtupfen. Dann in möglichst kleine Würfel schneiden – sie sollten im Mund angenehm zu spüren, aber nicht dominant sein.
- Die weiche Butter in eine ausreichend große Schüssel geben. Das Tomatenmark sowie die geschnittenen Tomatenwürfel hinzufügen. Wer mag, kann die getrockneten Tomaten vorher auch grob pürieren – so wird die Butter homogener und glatter.
- Jetzt die Knoblauchzehe schälen und mit einer Presse direkt zur Butter geben. Je nach Geschmack kann der Knoblauch auch ganz fein gehackt werden.
- Alles zunächst mit einem Löffel grob vermischen, dann mit dem Handmixer oder einem Kochlöffel zu einer gleichmäßig rotmarmorierten Masse verrühren. Die Tomatenbutter sollte luftig und cremig werden, damit sie sich später leicht verstreichen lässt.
- Zum Schluss mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und die Oberfläche für den besonderen Anblick mit klein geschnittenem, frischem Basilikum bestreuen.
So trifft diese Tomatenbutter den perfekten Würzpunkt
Die feine Balance zwischen Süße und Umami aus den Tomaten, dem leichten Prickeln des Knoblauchs und der runden Cremigkeit der Butter ist das, was Tomatenbutter so besonders macht. Mein Tipp: Immer erst zum Schluss abschmecken. Durch die getrockneten Tomaten und das Tomatenmark kommt schon viel Würze ins Spiel – zu viel Salz kann da schnell dominant werden. Wer einen rauchigen Touch mag, kann einen Hauch Paprikapulver oder Chili ergänzen, aber auch ein Spritzer Zitronensaft bringt eine schöne Frische. Wichtig ist: Die Tomatenbutter nach dem Anrühren noch ein paar Minuten ziehen lassen, damit die Aromen sich verbinden. So entsteht jedes Mal aufs Neue eine kleine Geschmacksexplosion, die ideal zu gegrilltem Fleisch, warmem Baguette oder Ofenkartoffeln passt.
Servierideen, Aufbewahrung und Variationen für Tomatenbutter
Tomatenbutter lässt sich wunderbar vorbereiten und vielseitig einsetzen. Sie schmeckt herrlich zu knusprigem Brot, zu Grillfleisch, gebratenem Fisch oder sogar als kleiner Klecks auf frischer Pasta. Wenn du sie auf Vorrat machen möchtest, lässt sie sich am besten in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren – dort hält sie locker mehrere Tage durch. Vor dem Servieren einfach ein paar Minuten draußen stehen lassen, damit sie weich und streichfähig wird. Übrigens kannst du mit weiteren mediterranen Kräutern experimentieren oder gehackte Oliven, getrockneten Oregano oder Röstzwiebeln ergänzen. Und falls Reste übrigbleiben: Einfach kleine Portionen im Eiswürfelbehälter einfrieren – so hast du immer etwas zur Hand für spontane Grillabende oder ein überraschendes Aroma auf dampfendem Gemüse.
FAQs about Tomatenbutter
Kann ich Tomatenbutter auch ohne Knoblauch zubereiten?
Ja, falls du keinen Knoblauch magst oder verträgst, kannst du ihn einfach weglassen. Die Tomatenbutter bleibt trotzdem fruchtig und aromatisch – einige verwenden stattdessen auch etwas Schnittlauch oder Frühlingszwiebel für Frische.
Wie lange hält sich Tomatenbutter im Kühlschrank?
Gut verschlossen in einer luftdichten Box oder einem Schraubglas hält sich Tomatenbutter im Kühlschrank etwa fünf bis sieben Tage. Nimm sie vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, damit sie schön streichfähig wird.
Kann ich Tomatenbutter einfrieren?
Tomatenbutter eignet sich prima zum Einfrieren. Am besten in kleinen Portionen einfrieren, z.B. in einem Eiswürfelbehälter, und nach Bedarf auftauen – so bleibt sie besonders frisch und aromatisch.
Welche Variationen gibt es bei Tomatenbutter?
Du kannst neben Basilikum auch andere Kräuter wie Oregano oder Rosmarin verwenden und nach Geschmack gehackte Oliven, Chili oder fein geriebene Zitronenschale hinzufügen. Auch Röstzwiebeln machen sich sehr gut als geschmacksintensive Ergänzung.
Wozu passt Tomatenbutter besonders gut?
Tomatenbutter ist ein echter Allrounder: Sie schmeckt köstlich zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Ofenkartoffeln, als Brotaufstrich oder sogar als aromatische Sauce auf Pasta. Lass deiner Kreativität einfach freien Lauf und probiere verschiedene Kombinationen aus!
Nach einem langen Tag am Grill gibt es kaum etwas Schöneres, als ein noch warmes Stück Brot mit dieser sämigen, aromatischen Tomatenbutter zu bestreichen. Die würzigen Tomatenstückchen, das cremige Mundgefühl und die frischen Kräuter machen aus jedem Bissen ein bisschen kleinen Urlaub – also gönn dir diesen unkomplizierten Genuss und mach deine Tomatenbutter am besten gleich selbst!
Noch mehr leckere Rezepte
- Grillgemüse mit Halloumi: Dieses Rezept ist perfekt für die Grillsaison und passt hervorragend zu deiner Tomatenbutter.
- Grillmarinade für Hähnchen: Eine würzige Marinade, die dein Grillfleisch perfekt ergänzt und die Aromen deiner Tomatenbutter unterstreicht.
- Gegrilltes Gemüse mit Knoblauch und Kräutern: Dieses Gericht bietet eine vegetarische Option, die sich wunderbar mit der Tomatenbutter kombinieren lässt.

Tomatenbutter einfach gemacht
Ingredients
Method
- Schneide die getrockneten Tomaten in kleine Würfel.
- Mische sie in einer Schüssel mit dem Tomatenmark und der weichen Butter.
- Presse den Knoblauch dazu und würze die Tomatenbutter mit Salz und Pfeffer.
- Garniere die Tomatenbutter mit frischem Basilikum.






