Zarte, mürbe, vanillig – diese Puddingplätzchen sind in weniger als 30 Minuten fertig und brauchen nur fünf einfache Zutaten. Das Besondere: Statt klassischem Ausstech- oder Spritzgebäck wird hier Vanillepuddingpulver direkt in den Teig gerührt. So entsteht eine weiche, cremige Textur, die auf der Zunge zergeht. Wenn du ein unkompliziertes Plätzchenrezept suchst, das ohne viel Aufwand überzeugt, bist du hier genau richtig.

Table of Contents
Warum du diese Puddingplätzchen unbedingt backen solltest
Diese kleinen Kekse sind viel mehr als nur eine süße Leckerei für zwischendurch:
- Schnell gemacht: Kein Teigkühlen, kein Ausrollen – einfach mixen, portionieren, backen.
- Besonders zart: Das Puddingpulver sorgt für eine fast schon schmelzende Konsistenz.
- Familienfreundlich: Ideal zum Backen mit Kindern, da der Teig nicht klebt oder bröselt.
- Flexibel: Du kannst den Grundteig einfach abwandeln – mit Zitrone, Schoko oder Zimt.
Als ich die Plätzchen das erste Mal gebacken habe, war ich überrascht, wie sehr sie an Butterplätzchen erinnern – nur weicher, feiner und mit diesem leichten Vanilleduft, der schon beim Backen durch die Küche zieht.
Welche Utensilien du brauchst
Dieses Rezept kommt mit minimalem Einsatz an Werkzeug aus. Du brauchst:
- Rührschüssel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Teelöffel zum Portionieren
- Backpapier
- Backblech
Optional ist ein Gitter zum Abkühlen hilfreich, aber kein Muss.
Zutatenliste
Für etwa 30 kleine Puddingplätzchen brauchst du:
- 200 g weiche Butter
- 60 g Puderzucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen, ca. 37 g)
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Butter und Puderzucker schaumig schlagen
Gib die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker in eine Schüssel und schlage beides mit dem Handmixer auf hoher Stufe 2–3 Minuten lang, bis die Masse hell und cremig ist. - Eigelb einarbeiten
Rühre das Eigelb kurz unter, bis es sich vollständig mit der Butter-Zucker-Mischung verbunden hat. - Puddingpulver und Mehl hinzufügen
Gib nun das Vanillepuddingpulver und das Mehl dazu. Rühre alles zuerst langsam, dann auf mittlerer Stufe, bis ein glatter, weicher Teig entsteht. Nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig zäh. - Teig portionieren
Forme mit einem Teelöffel kleine Häufchen und setze sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Die Plätzchen zerlaufen leicht, also genug Platz lassen. - Backen
Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Backe die Plätzchen auf mittlerer Schiene für etwa 12–14 Minuten. Die Ränder dürfen ganz leicht goldgelb sein, die Mitte sollte hell bleiben. - Abkühlen lassen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Puddingplätzchen auf dem Papier vollständig auskühlen. Beim Herausnehmen sind sie noch weich – sie härten beim Erkalten aus.
Tipps, Troubleshooting und typische Fehler
Teig zu weich?
Wenn der Teig beim Portionieren zu klebrig ist, stelle ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank oder gib 1 Esslöffel Mehl zusätzlich dazu.
Plätzchen laufen zu stark auseinander?
Dann war die Butter zu weich. Achte darauf, dass sie zwar zimmerwarm, aber nicht flüssig ist.
Plätzchen zu trocken?
Möglicherweise war die Backzeit zu lang oder der Ofen zu heiß. Jeder Ofen backt anders – teste beim nächsten Mal mit ein bis zwei Minuten weniger.
Teig wird beim Rühren fest und krümelig?
Das kann passieren, wenn der Teig zu lange geknetet wird. Rühre nur so lange, bis die Zutaten sich gerade eben verbunden haben.
Leckere Ideen zum Kombinieren und Variieren
Diese Puddingplätzchen lassen sich wunderbar abwandeln oder aufpeppen:
- Mit Schokolade verzieren: Nach dem Abkühlen zur Hälfte in geschmolzene Kuvertüre tauchen.
- Zitronige Variante: 1 TL Zitronenschale und 1 TL Zitronensaft in den Teig geben.
- Doppeldecker-Kekse: Zwei Plätzchen mit Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme zusammensetzen.
- Weihnachtlich würzen: Mit ½ TL Zimt oder einer Prise Tonkabohne verfeinern.
Zum Servieren passen Tee, Kaffee oder heiße Schokolade – besonders an kalten Tagen ein Genuss.
FAQs über Puddingplätzchen
Wie lange sind Puddingplätzchen haltbar?
In einer luftdichten Dose bleiben die Puddingplätzchen etwa 1–2 Wochen frisch. Trenne die Lagen am besten mit Butterbrotpapier, damit sie nicht zusammenkleben.
Kann ich das Rezept für Puddingplätzchen auch mit Schoko-Puddingpulver machen?
Ja, das klappt problemlos. Der Geschmack wird schokoladiger, die Konsistenz bleibt ähnlich zart. Achte nur darauf, ebenfalls ein Pulver zum Kochen zu verwenden – nicht Instant.
Muss der Teig für Puddingplätzchen gekühlt werden?
Nein, der Teig ist sofort einsatzbereit. Wenn er dir beim Verarbeiten zu weich erscheint, kannst du ihn kurz kühlen, aber das ist normalerweise nicht nötig.
Fazit
Diese Puddingplätzchen sind der beste Beweis dafür, dass großartiger Geschmack keine komplizierte Zubereitung braucht. Die Kombination aus Vanilleduft, mürbem Biss und feiner Süße macht sie zu einem echten Keks-Favoriten – ob in der Adventszeit oder das ganze Jahr über. Back dir ein Blech voll zarter Puddingplätzchen und genieße sie am besten frisch gebacken mit einer Tasse deines Lieblingsgetränks.
Weitere passende Rezepte
- Spritzgebäck aus dem Fleischwolf: Dieses traditionelle Plätzchenrezept überzeugt durch seine feine, buttrige Textur und ist perfekt für alle, die mürbes Gebäck lieben. Die Zubereitung mit dem Fleischwolf sorgt für die charakteristische Form und ein klassisches Geschmackserlebnis.
- Nussplätzchen ohne Ausstechen: Einfach und schnell gemacht – diese Nussplätzchen passen wunderbar in die Kategorie der unkomplizierten, weichen Kekse. Mit ihrem aromatischen Nussgeschmack und der einfachen Zubereitung sind sie eine ideale Ergänzung zu Puddingplätzchen.
- Plätzchenteig – Grundrezept: Dieses Basisrezept bietet dir eine tolle Grundlage für viele verschiedene Keksvarianten. Der Teig ist besonders vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend für weiche, vanillige oder mürbe Plätzchenkreationen – ganz nach deinem Geschmack.
Puddingplätzchen
Diese Puddingplätzchen sind besonders zart und mürbe, da Vanillepuddingpulver im Teig verwendet wird. Sie sind einfach und schnell zubereitet und eignen sich perfekt für die Keksdose oder als süße Begleitung zum Kaffee.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 14 Minuten
- Total Time: 29 Minuten
- Yield: 30 Stück
Ingredients
- 200 g weiche Butter
- 60 g Puderzucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen, ca. 37 g)
- 200 g Weizenmehl (Type 405)
Instructions
- Die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker in einer Rührschüssel 2–3 Minuten lang cremig schlagen.
- Das Eigelb hinzufügen und gut unterrühren, bis es sich vollständig mit der Butter-Zucker-Mischung verbunden hat.
- Vanillepuddingpulver und Mehl dazugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verrühren – nur so lange wie nötig, um Überkneten zu vermeiden.
- Mit einem Teelöffel kleine Häufchen vom Teig abstechen und mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind.
- Die Plätzchen auf dem Backpapier vollständig auskühlen lassen. Sie sind beim Herausnehmen noch weich und werden beim Abkühlen fester.
Notes
- Wenn der Teig zu weich ist, 10 Minuten kühlstellen oder 1 EL Mehl extra einarbeiten.
- Für Schoko-Variante kann Vanillepuddingpulver durch Schokopulver ersetzt werden.
- Laktosefrei möglich mit pflanzlicher Butter und laktosefreiem Puddingpulver.
- Plätzchen nach Belieben mit Kuvertüre oder Puderzucker verzieren.







