Der Duft von Zimt zieht durch die Küche, während draußen noch die letzten Blätter an den Bäumen hängen – genau dann, wenn der kleine Herbsthunger kommt, backe ich meinen veganen Zimtkuchen mit Apfel. Der Kuchen ist wunderbar saftig, locker und erfüllt den Raum mit diesen warmen, geborgenen Aromen. Was ich besonders liebe: Die Kombination aus zimtiger Süße und der fruchtig-säuerlichen Note vom Apfel. Einfach aufschneiden, noch leicht lauwarm, und der erste Bissen erzählt schon von Gemütlichkeit und kleinen Genussmomenten. Dieser Zimtkuchen ist unkompliziert und gelingt immer, egal ob spontan zum Sonntagskaffee oder als Highlight beim Brunch.

Was diesen veganen Zimtkuchen mit Apfel so besonders macht
Sobald ein Stück dieses veganen Zimtkuchens aufgeschnitten wird, entsteht dieser unnachahmliche Mix aus dem würzigen Zimtduft und dem fruchtigen Frischekick vom Apfel. Die Kruste knuspert dank der Zucker-Zimt-Schicht dezent, während das Innere mit seiner feuchten Struktur fast an Omas Apfelkuchen erinnert. Kein Wunder, dass der Kuchen auf jeder Kaffeetafel schnell verschwindet! Er ist nicht nur ein Highlight für vegane Gäste, sondern begeistert wirklich alle – oft kann keiner glauben, dass kein Ei oder Butter drin steckt. Ein weiterer Pluspunkt: Du brauchst keine seltenen Zutaten und bist blitzschnell fertig, wenn sich spontan Besuch ankündigt oder die Lust auf etwas Süßes ganz plötzlich erwacht.
Die Zutaten, die diesen Zimtkuchen mit Apfel zum Star machen
- Mehl – gibt dem Kuchen die Basis und sorgt für die richtige Textur, am besten eignet sich ein klassisches Weizen- oder Dinkelmehl.
- Backpulver (am besten Weinsteinbackpulver) – lockert den Teig herrlich auf und bringt schöne Luftigkeit.
- Zucker – für die angenehme Süße; wer mag, kann auch einen Teil durch Rohrzucker ersetzen.
- Vanillezucker – schenkt eine sanfte Vanillenote, die super mit dem Zimt harmoniert.
- Salz – ein Hauch davon hebt die Aromen und balanciert die Süße.
- Säuerlicher Apfel (z.B. Elstar, Cox, Boskoop) – sorgt für fruchtigen Kontrast und saftige Stückchen im Teig.
- Pflanzliche Milch – macht alles schön geschmeidig, egal ob Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.
- Geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl) – bringt Feuchtigkeit, ohne sich geschmacklich in den Vordergrund zu drängen.
- Zimt – der Star der Show: gibt dem Zimtkuchen seinen unverwechselbaren, würzigen Kick.
- Zusätzlicher Zucker für die Zimtkruste – sorgt für das knusprige Finish und dieses kleine Extra beim Hineinbeißen.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Schritt für Schritt zu deinem veganen Zimtkuchen mit Apfel
Der Weg zu diesem klassischen Zimtkuchen ist unkompliziert – du brauchst nur eine Schüssel, eine Kastenform und ein klein wenig Geduld, bis das Küchenaroma verlockend genug ist.
- Bereite zunächst die Zucker-Zimt-Mischung in einer kleinen Schale vor. Sie wird später als Schicht und Topping dienen.
- Lege eine Kastenform mit Backpapier aus und fette sie leicht ein. Dann kannst du dich schon um den Apfel kümmern: Schälen, entkernen und in kleine, saftige Würfel schneiden – sie bringen später die fruchtige Frische ins Spiel.
- Misch das Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel. Achte darauf, dass alles gut verteilt ist, damit der Teig später gleichmäßig aufgeht.
- Gieße die pflanzliche Milch und das Öl dazu. Mit einem Teigschaber oder Schneebesen alles nur so lange verrühren, bis ein glatter Rührteig entsteht. Übermix ihn nicht, sonst wird der Kuchen zu kompakt!
- Heb die Apfelstückchen vorsichtig unter. Du wirst schon jetzt den Mix aus Zimt und Apfel riechen.
- Jetzt wird geschichtet: Gib ein Drittel des Teigs in die Form, streu ein Drittel der Zucker-Zimt-Mischung darüber, dann wieder eine Teigschicht, usw., bis alles verbraucht ist. Die letzte Schicht sollte die Zimtkruste sein.
- Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen, bis ein zarter Duft von Zimt und Äpfeln durchs Haus zieht und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
- Lass den veganen Zimtkuchen mit Apfel in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen. Aus der Form lösen solltest du ihn erst, wenn er komplett abgekühlt ist – so bleibt er perfekt in Form.
Das Geheimnis für lockeren Zimtkuchen und saftige Apfelstücke
Damit der vegane Zimtkuchen mit Apfel locker und trotzdem schön saftig wird, ist das richtige Maß beim Rühren entscheidend. Rühre den Teig wirklich nur so kurz wie nötig, sobald die Flüssigkeiten zu den trockenen Zutaten kommen. Sonst wird der Kuchen schnell zu fest. Zudem sollten die Apfelwürfel wirklich klein geschnitten werden – so verteilen sie sich überall gleichmäßig und sinken beim Backen nicht nach unten. Die Zimt-Zucker-Schichten geben Aroma und sorgen für einen tollen buttrigen Biss, selbst ohne Butter! Und wer klassische Stäbchenprobe macht (mit einem Holzspieß kurz testen), erwischt immer genau den richtigen Zeitpunkt fürs Herausholen aus dem Ofen.
Variationen, Tipps und wie du den Kuchen am besten aufbewahrst
Der vegane Zimtkuchen mit Apfel ist ein kleiner Alleskönner – und mit ein paar Kniffen wandelst du ihn ganz nach deinem Geschmack ab. Du kannst zum Beispiel die Apfelsorte switchen: Boskoop bringt Säure, Elstar ist fein aromatisch. Wer mag, gibt noch eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Rosinen mit zum Teig. Wenn’s extra zimtig sein soll, misch einfach noch eine Prise Muskat oder Kardamom in die Zucker-Zimt-Schicht. Für die Aufbewahrung empfehle ich, den Kuchen gut verpackt bei Raumtemperatur aufzubewahren – so bleibt er mehrere Tage wunderbar frisch und saftig. Reste schmecken auch getoastet richtig gut, vor allem mit einem Klecks pflanzlicher Crème fraîche oder einem Hauch Apfelmus daneben. Einfrieren funktioniert übrigens auch, einfach portionsweise verpacken und nach dem Auftauen noch einmal ganz kurz im Ofen erwärmen.
FAQs about Veganer Zimtkuchen mit Apfel
Kann ich den veganen Zimtkuchen mit Apfel glutenfrei backen?
Du kannst das klassische Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, dass das glutenfreie Mehl für Kuchen geeignet ist, damit der Kuchen schön locker bleibt. Eventuell braucht der Teig dann einen Schuss mehr Flüssigkeit.
Wie lange hält sich der vegane Zimtkuchen mit Apfel frisch?
Gut verpackt hält sich der Kuchen zwei bis drei Tage bei Raumtemperatur, ohne dass er trocken wird. Im Kühlschrank bleibt er sogar noch etwas länger saftig, sollte aber gut abgedeckt sein.
Kann ich auch Birnen statt Äpfeln verwenden?
Ja, du kannst die Apfelwürfel durch fein gewürfelte Birnen ersetzen. Birnen sorgen für noch mehr Süße und ein etwas anderes Aroma, passen aber hervorragend zur Zimt-Zucker-Kombination.
Lässt sich der Zimtkuchen mit Apfel einfrieren?
Der vegane Zimtkuchen mit Apfel ist sehr gut zum Einfrieren geeignet. Verpacke die Stücke am besten einzeln, so kannst du sie nach Bedarf auftauen und kurz im Ofen wieder auffrischen.
Welche pflanzliche Milch eignet sich am besten für diesen Kuchen?
Du kannst jede pflanzliche Milch verwenden, die du gern magst – Hafer-, Soja- oder Mandelmilch passen besonders gut, da sie neutral schmecken und den Teig schön saftig machen.
Nach dem ersten Bissen von diesem veganen Zimtkuchen mit Apfel vergisst du ganz schnell die trüben Tage – so ein Stück ist wie eine kleine Umarmung aus dem Ofen. Diese Kombi aus würzigem Zimt, fruchtigen Apfelstücken und dem feinen, lockeren Rührteig bringt einfach immer ein Lächeln auf den Tisch. Am liebsten genieße ich ihn noch leicht warm, aber ehrlich gesagt: Er schmeckt eigentlich zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter. Probier es aus und lass dich von deinem eigenen Zimtkuchenduft verführen!
Noch mehr leckere Rezepte
- Vegane Donauwelle: Dieses Rezept bietet eine köstliche vegane Süßigkeit und bringt ebenfalls fruchtige Aromen ins Spiel.
- Karotten-Zitronen-Torte: Eine saftige Torte, die ebenfalls leicht und fruchtig ist, perfekt für Kaffeepausen.
- Veganer Erdbeerkuchen: Ein weiterer leckerer veganer Kuchen mit frischen Früchten, der beim Backen für Freude sorgt.

Veganer Zimtkuchen mit Apfel
Ingredients
Equipment
Method
- In einer kleinen Schale oder einer Tasse mischen:3 EL Zucker (ca. 45 g)1 EL Zimt (ca. 9 g)
- Eine 25 cm Kastenform einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Ofen vorheizen auf 180 °C (Ober-Unterhitze).
- 1 Apfel schälen, vierteln und entkernen.In kleine Würfelchen schneiden.Du brauchst ca. 140 g Apfelwürfelchen.
- In einer Rührschüssel mischen:375 g Mehl1 Päckchen Backpulver200 g Zucker2 Päckchen Vanillezucker0,25 TL Salz (2 g)
- Die trockenen Zutaten gut miteinander vermischen.
- Zufügen:315 g vegane Milch150 g neutrales Öl (oder Rapsöl mit Buttergeschmack)
- Teig kurz gut verrühren.(Nicht länger als nötig rühren.)
- Die Apfelwürfelchen zufügen und kurz unterrühren.
- Ein Drittel des Teiges in die 25 cm Kastenform füllen.
- Ein Drittel der Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber streuen.
- Das zweite Drittel des Teiges darüber verteilen.
- Das zweite Drittel der Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig darüber streuen.
- Den restlichen Teig darüber verteilen.
- Die restliche Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig oben auf den Teig darüber streuen.
- Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C backenOber-UnterhitzeMittlere Schiene60 Minuten (Stäbchenprobe machen)
- Den Kuchen in der Backform auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
- Erst aus der Form nehmen, wenn er ganz abgekühlt ist.






