Kennst du das, wenn plötzlich im Sommer die Sonne scheint und spontan Freunde zum Grillen vorbeischauen? Da willst du blitzschnell eine Beilage auf den Tisch zaubern, die leicht ist, satt macht und niemanden mit schwerer Mayo erschlägt. Genau das liefert dieser Kartoffelsalat mit Brühe – knackig, würzig, frisch und schön unkompliziert.
Während das Wasser für die Kartoffeln gerade erst anfängt zu blubbern, zischt bereits der Duft von Essig und Brühe durch die Küche. Die Radieschen sorgen für ein bisschen Schärfe, die Gurke für knackigen Biss und alles zusammen schmeckt angenehm sommerlich, sogar lauwarm einfach köstlich.

Warum diesen Kartoffelsalat mit Brühe machen?
Wenn es draußen richtig warm ist, will niemand einen schweren Kartoffelsalat mit dicker Mayoschicht. Dieser Kartoffelsalat mit Brühe fühlt sich leicht und frisch an, bleibt aber trotzdem würzig und sättigend. Das Geheimnis ist das warme Essig-Brühe-Dressing, das sich wunderbar in die lauwarmen Kartoffeln schmiegt.
Du kannst diesen Salat wunderbar vorbereiten und er bleibt auch nach Stunden oder sogar am nächsten Tag noch aromatisch und saftig. Durch die bunte Mischung aus Radieschen, Gurke und Zwiebel sieht er nicht nur hübsch aus, sondern bringt auch Abwechslung in die klassische Beilagenlandschaft. So wird der Kartoffelsalat ohne Mayo schnell zum Liebling auf deiner Sommer-Tafel!
Die wichtigsten Zutaten für Kartoffelsalat mit Brühe
- Kartoffeln (festkochend): Die Basis für perfekten Biss – lassen sich gut schneiden und zerfallen nicht im Salat.
- Gurke: Sorgt für Frische und ein bisschen knackigen Kontrast zum Kartoffelkern.
- Radieschen: Geben eine leichte Schärfe und sorgen für Farbe im Salat.
- Rote Zwiebel: Bringt eine feine, süßliche Würze und schöne violette Farbtupfer.
- Gemüsebrühe: Das Herzstück des Dressings, gibt dem Salat Tiefe und verbindet alle Aromen.
- Apfelessig: Macht das Dressing fruchtig-frisch und unterstützt die Balance aus Säure und Süße.
- Olivenöl: Für geschmeidige, mediterrane Noten und ein rundes Mundgefühl.
- Senf (mittelscharf): Zieht alle Zutaten zusammen und bringt eine feine Schärfespitze ein.
- Zucker: Rundet die Säure angenehm ab.
- Salz & Pfeffer: Die Klassiker zum Abschmecken, damit alles harmonisch wird.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Was du auch nehmen kannst: Gute Alternativen
Hast du nicht alles im Haus? Kein Problem, denn auch ein klassischer Kartoffelsalat mit Essig-Öl-Dressing lässt sich wunderbar variieren. Anstelle von Gurken funktionieren auch kleine Gewürzgurken hervorragend – sie bringen noch mehr Würze mit. Statt Apfelessig kann Weißweinessig oder ein milder Balsamico Essig den fruchtigen Kick liefern.
Wer Radieschen nicht mag, kann sie einfach durch fein gehobelte Möhren oder ein paar Frühlingszwiebeln austauschen. Und wenn keine roten Zwiebeln da sind, reichen auch Schalotten oder sogar normale gelbe Zwiebeln. Vegan bleibt der Salat übrigens automatisch – falls du das Thema mit Familie oder Gästen hast.
Kartoffelsalat mit Brühe: Schritt für Schritt zum Genuss
- Starte mit den Kartoffeln: Koche sie in reichlich Salzwasser, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Schäle sie am besten noch warm – das Aroma zieht so richtig schön ins Innere.
- Während die Kartoffeln abkühlen, reibst oder schneidest du Gurke und Radieschen in feine Scheiben. Du willst knackige, dünne Stückchen, die später schön ins Dressing aufnehmen.
- Die rote Zwiebel schälst du und schneidest sie ebenfalls in sehr feine Ringe. So mildert das Dressing später ihre Schärfe ab und sie geben Aroma ab, ohne zu aufdringlich zu sein.
- Für das Dressing erhitzt du die Gemüsebrühe und verrührst sie mit Apfelessig, Olivenöl, Senf, Zucker, Salz, Pfeffer und den Zwiebelringen. Lass das Ganze einmal kurz aufkochen, damit sich alle Geschmacksnoten verbinden.
- Verteile das heiße Dressing direkt über die noch warmen Kartoffelscheiben in deiner Schüssel. Jetzt heißt es achtsam mischen: Die Kartoffeln sollen das würzige Dressing aufsaugen, ohne zu zerfallen.
- Lass den Salat mindestens eine halbe Stunde abgedeckt durchziehen. Je länger der Salat ziehen darf, desto voller wird das Aroma.
- Kurz vor dem Servieren hebst du Gurke und Radieschen vorsichtig unter. Abschmecken nicht vergessen! Mit gehackter Petersilie oder Schnittlauch sieht der Salat besonders einladend aus.
Praktische Tipps, damit der Kartoffelsalat gelingt
Kartoffelsalat mit Brühe gelingt am besten, wenn du die Kartoffeln nicht ganz auskühlen lässt – sie nehmen das Dressing so viel besser auf. Zu kalte Kartoffeln sind oft „dicht” und schlucken weniger Aroma.
Sei mutig beim Abschmecken: Kartoffeln brauchen mehr Salz, als du denkst! Mit einer Prise Zucker gleicht sich die Säure super aus. Wenn dir die Zwiebeln zu scharf schmecken, kannst du sie kurz in heißem Wasser ziehen lassen, bevor sie ins Dressing kommen. Den Salat nach dem Durchziehen ruhig noch mal umrühren – die sämige Konsistenz ist dann perfekt.
Restee sind übrigens kein Problem: Kartoffelsalat mit Brühe hält sich abgedeckt im Kühlschrank locker ein, zwei Tage frisch und schmeckt oft am zweiten Tag sogar noch besser.
Was passt dazu – und wie variierst du den Salat?
Kartoffelsalat ohne Mayo ist die perfekte Beilage fürs Grillen – ganz gleich, ob du Würstchen, Grillkäse, Tofuwürstchen oder knusprige Falafeln auf dem Rost hast. Auch zu krossem Brathähnchen oder als Teil eines sommerlichen Buffets macht er sich großartig.
Für Abwechslung kannst du gehackte Kräuter wie Dill, Kerbel oder Basilikum unterheben. Wer es etwas deftiger mag, mischt gebratene Speckwürfel oder geröstete Kürbiskerne unter. Ein Schuss Kürbiskernöl, ein paar Kapern oder etwas Zitronenabrieb sorgen für neue Aromen. Du willst den Salat vorbereiten? Kein Problem: Kartoffelsalat mit Brühe lässt sich wunderbar am Vortag ansetzen und schmeckt dann oft noch intensiver.
FAQs about Kartoffelsalat mit Brühe
Kann ich den Kartoffelsalat mit Brühe auch vegan machen?
Ja, der Kartoffelsalat mit Brühe ist bereits vegan, vorausgesetzt du verwendest pflanzliche Brühe. Schau einfach, dass keine tierischen Zusätze in der Brühe sind und schon passt alles – sogar ohne Anpassung bei Öl, Essig oder Senf.
Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten?
Festkochende Kartoffeln sind hier ideal, weil sie ihre Form behalten. Du bekommst dadurch schöne Kartoffelscheiben, die nicht zu Brei zerfallen – mehligkochende Kartoffeln machen den Salat schnell matschig.
Wie lange vorher kann ich den Kartoffelsalat vorbereiten?
Am besten bereitest du ihn einige Stunden oder sogar einen Tag vor dem Servieren zu. Je länger der Salat durchzieht, desto aromatischer wird er. Vor dem Servieren am besten einmal umrühren und ggf. noch mal abschmecken.
Kann ich auch andere Gemüse für den Salat verwenden?
Klar, du kannst kreativ sein und statt Radieschen kleine Paprikawürfel, Frühlingszwiebeln oder Möhren verwenden. So entsteht immer wieder eine neue Variante von Kartoffelsalat mit Brühe – perfekt für die Resteküche!
Warum dieses Kartoffelsalat mit Brühe Rezept ein Klassiker wird
Kartoffelsalat mit Brühe verbindet Frische, Würze und unkomplizierte Zubereitung – und passt einfach zu jedem Anlass. Er fühlt sich nie zu schwer an, bringt aber trotzdem sättigenden Wohlgeschmack ins Spiel. Egal ob Picknick, Grillabend oder als kleiner Lunch an heißen Tagen: Dieser Salat macht alles mit.
Du brauchst keine aufwändigen Zutaten oder stundenlange Vorbereitung – der Salat schmeckt im Sommer genauso gut wie in der kühlen Jahreszeit. Probiere ihn einmal aus, experimentiere mit Kräutern und lass dich von der Kombination aus lauwarmen Kartoffeln und würzigem Dressing immer wieder überraschen.
Noch mehr leckere Rezepte
- Balsamico Kartoffelsalat: Dieser Kartoffelsalat bietet ebenfalls eine leichte und frische Geschmacksnote, ideal für Grillabende.
- Gurken Kaltschale: Perfekt für heiße Sommertage, sorgt diese kalte Suppe für Erfrischung und ist einfach zuzubereiten.
- Tomaten Rucola Salat mit Pinienkernen: Ein weiterer sommerlicher Salat, der voller Aromen und crunchiger Texturen steckt, ideal als Beilage oder leichtes Hauptgericht.

Kartoffelsalat mit Brühe (Rezept ohne Mayo)
Ingredients
Method
- Gurke und Radieschen fein reiben.
- Zwiebel abziehen, halbieren und in dünne Scheibe schneiden.
- Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, bis sie gar sind (ca. 20 Minuten). Danach abgießen, kurz abkühlen lassen und noch warm pellen. Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben.
- Die Gemüsebrühe mit Essig, Öl, Senf, Zucker, Salz, Pfeffer und den Zwiebelscheiben gut verrühren. Nun zum Kochen bringen und 2 Minuten köcheln lassen.
- Das warme Dressing direkt über die noch warmen Kartoffelscheiben gießen. Vorsichtig mischen, damit die Kartoffeln das Dressing aufnehmen können. Lass den Salat für mindestens 30 Minuten durchziehen – je länger, desto besser!
- Die Gurken- und Radieschenscheiben vorsichtig unter die Kartoffeln mischen.
- Den Salat vor dem Servieren nochmals abschmecken und eventuell mit etwas frischen Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch garnieren.






