Manchmal brauchst du einfach beides: den intensiven Schokoladengeschmack eines Brownies und die knusprige Oberfläche eines Cookies. Genau dafür ist dieser Plätzchenteig für Brownie Cookies gemacht. Er vereint das Beste aus zwei Welten – mit einer fudgy Mitte, die beim Reinbeißen schmilzt, und einer zarten Kruste, die beim Abkühlen leicht knackig wird. Das Beste daran? Du brauchst keine Kühlzeit, keine ausgefallenen Zutaten, nur gute Schokolade und ein bisschen Liebe zum Detail.

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Warum dieser Plätzchenteig besonders ist
Der Teig ist unglaublich schnell gemacht – du kannst die Cookies in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch haben. Die Kombination aus geschmolzener Zartbitterschokolade, Kakaopulver und optionalen Schokostückchen sorgt für eine doppelte Portion Schokolade. Wenn du den Teig richtig behandelst, bekommst du Cookies, die außen eine dünne, glänzende Kruste haben und innen fast an Trüffel erinnern – weich, feucht und vollmundig. Durch die Eier entsteht beim Aufschlagen mit Zucker eine leichte, fast mousseartige Textur im Teig, die sich perfekt mit der dichten Schokomasse verbindet.
Diese Geräte brauchst du
Du kommst mit Standard-Küchengeräten aus – hier die Liste:
- 2 große Rührschüsseln
- Handmixer oder Schneebesen
- Hitzebeständige Schüssel für das Wasserbad
- Kleiner Kochtopf
- Backblech
- Backpapier
- Eisportionierer oder Esslöffel
- Kuchengitter
Zutaten
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakaoanteil)
- 100 g Butter
- 150 g Zucker
- 2 große Eier
- 1 TL Vanilleextrakt
- 100 g Weizenmehl
- 30 g Kakaopulver (ungesüßt)
- 0,5 TL Backpulver
- 0,25 TL Salz
- 100 g Schokoladenstückchen (optional)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ofen vorheizen & Backblech vorbereiten:
Heize den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. - Schokolade & Butter schmelzen:
Hacke die Zartbitterschokolade grob und gib sie mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel. Setze diese über einen Topf mit leicht köchelndem Wasser (Wasserbad) und lasse alles unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Wenn die Mischung glatt ist, vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. - Eier & Zucker aufschlagen:
In einer zweiten Schüssel Eier und Zucker mit dem Handmixer etwa 3–5 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse deutlich heller wird und Volumen bekommt. Vanilleextrakt unterrühren. - Schokoladenmischung unterheben:
Die leicht abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung langsam zur Ei-Zucker-Masse geben und vorsichtig mit einem Spatel oder Schneebesen unterheben, bis alles verbunden ist. - Trockene Zutaten einarbeiten:
Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer kleinen Schüssel mischen. Diese trockene Mischung in zwei Portionen zum Teig geben und vorsichtig unterheben – nur so lange rühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. - Optional: Schokostückchen unterheben:
Wenn du noch mehr Schokolade willst, hebe jetzt die Schokoladenstückchen unter. Nicht zu stark rühren – die Stückchen sollen gut verteilt, aber nicht zermatscht sein. - Teig portionieren:
Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer gleich große Portionen auf das Backblech setzen. Lass mindestens 5 cm Abstand zwischen den Teigkugeln – sie laufen beim Backen etwas auseinander. - Backen:
Backe die Cookies 10–12 Minuten lang. Die Ränder sollten fest aussehen, die Mitte darf noch weich sein – das sorgt für die perfekte fudgy Konsistenz. Nicht überbacken! - Abkühlen lassen:
Lass die Cookies 5 Minuten auf dem Blech, dann vorsichtig auf ein Gitter setzen und vollständig abkühlen lassen. Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach.
Tipps, Troubleshooting und Fehler vermeiden
- Teig zu flüssig? Wahrscheinlich war die Schokoladenmischung zu heiß, als du sie zur Eimasse gegeben hast. Das kann die Struktur zerstören. Lass sie immer etwas abkühlen.
- Cookies zerlaufen zu stark? Achte auf die Teigkonsistenz – bei zu weichem Teig hilft es, ihn 10 Minuten kühl zu stellen. Auch zu wenig Mehl kann ein Grund sein.
- Trockene Cookies? Wahrscheinlich zu lange gebacken. Die Mitte darf beim Herausnehmen weich sein – sie wird beim Abkühlen noch fester.
- Glänzende Oberfläche fehlt? Diese entsteht durch korrekt geschmolzene Schokolade und das ausreichende Aufschlagen der Eier-Zucker-Masse. Kein Backpapier ersetzt das richtige Timing.
Ideen zum Kombinieren & kreative Varianten
- Mit Nüssen: Walnüsse oder Mandeln bringen Crunch und passen gut zur dunklen Schokolade.
- Fruchtige Note: Getrocknete Kirschen oder Himbeeren bringen Säure und Farbe ins Spiel.
- Weihnachtlich: Eine Prise Zimt oder ein Hauch Muskatnuss sorgt für winterliches Aroma.
- Serviervorschläge: Warm mit Vanilleeis servieren, mit Schokoladensauce beträufeln oder einfach mit Puderzucker bestäuben.
FAQs zu Plätzchenteig für Brownie Cookies
Muss ich den Plätzchenteig für Brownie Cookies kühlen?
Nein, der Teig kann direkt verarbeitet werden. Die Konsistenz ist von Anfang an ideal für das Portionieren und Backen. Nur bei sehr warmen Küchenbedingungen lohnt sich ein kurzes Kühlen.
Wie erkenne ich, ob die Brownie Cookies durch sind?
Achte auf die Ränder – sie sollten fest aussehen. Die Mitte darf ruhig weich sein. Wenn du wartest, bis alles durchgebacken ist, werden die Cookies später trocken statt fudgy.
Kann ich den Plätzchenteig vorbereiten und später backen?
Ja, du kannst den fertigen Teig abgedeckt im Kühlschrank bis zu 24 Stunden aufbewahren. Vor dem Backen ggf. 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sich der Teig besser portionieren lässt.
Fazit
Dieser Plätzchenteig für Brownie Cookies bringt dir intensive Schokoladenfreude auf den Teller – saftig innen, leicht knusprig außen. Du wirst beim Backen den Duft von geschmolzener Schokolade in der Luft haben, und der erste Biss bringt genau das, was du dir davon versprichst. Perfekt zum Teilen oder einfach zum Naschen zwischendurch – mach dir einen Kaffee oder ein Glas kalte Milch dazu und genieß den Moment.
Relevantere Rezepte
- Brownieherzen mit Himbeermousse: Diese Kombination aus saftigem Brownie und fruchtiger Himbeermousse bringt frischen Wind in die Welt der Schokodesserts. Ideal, wenn du Brownie Cookies liebst und eine festliche Variante suchst.
- Weiße Schokolade Cranberry Cookies: Süß und leicht säuerlich – diese Cookies ergänzen den klassischen Schokogeschmack durch fruchtige Cranberries und feine weiße Schokolade. Eine perfekte Ergänzung zu deinen Brownie Cookies.
- Red Velvet Cookies: Mit ihrer tiefroten Farbe und einem Hauch von Kakao sind diese Cookies ein echter Hingucker. Die weiche Textur erinnert stark an die Fudginess von Brownie Cookies – nur mit einem eleganten Twist.
Plätzchenteig für Brownie Cookies
Diese Brownie-Cookies vereinen die zarte, fudgy Konsistenz von Brownies mit der knusprigen Oberfläche klassischer Cookies. Ideal für alle, die intensive Schokolade lieben und wenig Zeit haben.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 12 Cookies
Ingredients
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao)
- 100 g Butter
- 150 g Zucker
- 2 große Eier
- 1 TL Vanilleextrakt
- 100 g Weizenmehl
- 30 g Kakaopulver (ungesüßt)
- 0,5 TL Backpulver
- 0,25 TL Salz
- 100 g Schokoladenstückchen (optional)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Hacke die Zartbitterschokolade und gib sie mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel.
- Schmelze beides über einem Wasserbad unter Rühren, bis die Masse glatt ist. Etwas abkühlen lassen.
- Schlage die Eier mit dem Zucker 3–5 Minuten hell und schaumig. Vanilleextrakt einrühren.
- Füge die abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung zur Eiermasse und verrühre sie vorsichtig.
- Vermische Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel.
- Hebe die trockenen Zutaten unter die Schokoladenmasse, nur bis alles vermengt ist.
- Füge optional die Schokoladenstückchen hinzu und hebe sie unter.
- Setze mit einem Löffel oder Portionierer Teigkleckse auf das Backblech, mit genügend Abstand.
- Backe die Cookies 10–12 Minuten, bis die Ränder fest sind und die Mitte noch weich ist.
- Lass sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann auf einem Gitter vollständig auskühlen.
Notes
- Du kannst weiße oder Vollmilchschokolade anstelle von Zartbitterschokolade verwenden.
- Für eine nussige Variante gib gehackte Walnüsse oder Mandeln in den Teig.
- Bewahre die Cookies luftdicht verschlossen bis zu einer Woche auf.
- Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gelagert werden.







