Ofenfrische Pizza direkt vom Grill – was gibt es Besseres? Mit dieser Methode gelingt dir eine echte Steinofenpizza fast wie beim Italiener, auch wenn du keinen klassischen Pizzaofen zuhause hast. Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill ist der absolute Geheimtipp für knusprigen Boden, luftigen Rand und diesen unwiderstehlichen, leicht rauchigen Grillaroma, das du nur so bekommst. Es ist einfacher als gedacht und bringt echtes Dolce Vita auf deine Terrasse.
Ganz ehrlich, als ich das erste Mal den Teig auf die heiße Steinplatte gleiten ließ, war mir nicht wohl – aber schon beim ersten aromatischen Duft aus dem Grill wusste ich, das wird ein kleiner Pizza-Moment für die Ewigkeit. Mit wenigen Zutaten und einem unkomplizierten Konzept zauberst du im Handumdrehen knusprige Pizza für die ganze Runde.

Welche Utensilien bringst du für Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill wirklich?
- Rührschüssel – damit vermengst und knetest du den Teig komfortabel.
- Nudelholz – für das gleichmäßige Ausrollen des Teigs (eine leere Glasflasche tut es notfalls auch).
- Pizzaschaufel – hiermit beförderst du die Pizza sicher auf den Grill und wieder runter; ein echtes Gamechanger-Tool.
- Pizzastein – das Herzstück für eine knusprige, goldene Kruste mit echtem Steinofengefühl.
- Gasgrill – sorgt für die nötige Hitze und das besondere Aroma.
- Backpapier (optional) – falls keine Pizzaschaufel vorhanden, zum leichteren Transfer.
- Trockentuch – damit der Teig beim Ruhen nicht austrocknet und schön aufgeht.
- Holz- oder Ceranfeldschaber – zum Reinigen des Steins nach dem Backen, ohne Wasser zu verwenden.
Jedes dieser Utensilien erleichtert dir einzelne Schritte und macht die Zubereitung sicher und entspannt.
Diese Zutaten lassen deine Grillpizza original schmecken
- Mehl – die Basis für luftigen, elastischen Teig; Typ 405 bringt ein feines, zartes Ergebnis.
- Hefe – sorgt für das Aufgehen und diese schönen Blasen im Rand; frisch oder trocken, beides klappt.
- Wasser – macht den Teig geschmeidig und aktiviert die Hefe; lauwarm verwenden.
- Olivenöl – gibt Geschmack und macht den Teig wunderbar weich und elastisch.
- Salz – bringt die Aromen im Teig erst richtig zur Geltung.
- Zucker – aktiviert die Hefe und sorgt für eine leichte Karamellnote in der Kruste.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Schritt für Schritt zur knusprigen Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill
- Teig vorbereiten: Gib alle Zutaten in die Rührschüssel und verknete sie zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Fühlt sich der Teig noch zu trocken an, schütte esslöffelweise etwas mehr Wasser dazu – er sollte weich sein, aber sich nicht klebrig anfühlen.
- Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, decke die Schüssel mit einem Tuch ab und lasse ihn etwa 30 Minuten ruhen. An einem warmen Ort geht der Teig optimal auf – du erkennst es daran, dass er deutlich an Volumen zunimmt und beim Eindrücken sanft zurückfedert.
- Teig portionieren: Ist der Teig gut aufgegangen, forme ihn zu einer Wurst und teile ihn in fünf gleich große Stücke. Diese werden jetzt einzeln zu kleinen Kugeln geformt.
- Fladen ausrollen: Bestaube deine Arbeitsfläche mit Mehl und rolle jedes Teigstück mit dem Nudelholz von innen nach außen aus, bis du eine runde, dünne Pizzaform hast. Die Größe sollte zur Pizzaschaufel passen, damit du sie später leicht aufnehmen kannst.
- Pizza belegen: Lege den dünn ausgerollten Teig direkt auf die leicht bemehlte Pizzaschaufel (oder ein Backpapier). Belege ihn nach Belieben – aber gib nur sparsam Tomatensauce darauf, sonst läuft sie leicht über und brennt auf dem Stein an.
- Pizzastein aufheizen: Heize den Gasgrill mit eingesetztem Pizzastein kräftig vor – Ziel sind 250 bis 350°C. Warte, bis der Stein richtig heiß ist. Dann schalte die Brenner direkt unter dem Stein aus, damit der Boden nicht verbrennt. Lässt dein Grill es zu, kannst du unter dem Stein mit einem Gitter für mehr Abstand sorgen.
- Pizza backen: Lass die belegte Pizza vom Backpapier oder von der Schaufel auf den heißen Stein gleiten. Schließe sofort den Deckel und backe die Pizza 3–4 Minuten, bis der Rand pufft, knusprig wird und der Käse Blasen wirft.
- Pizzastein reinigen: Sollte etwas Belag auf den Stein gelaufen sein, kratze es vorsichtig mit dem Schaber ab – auf keinen Fall Wasser verwenden.
- Nächste Pizzen backen: Belege und backe die weiteren Teiglinge wie beschrieben. Halte dabei die Temperatur möglichst stabil.
- Pizzastein zum Schluss reinigen: Nach dem letzten Backgang kannst du den Stein noch einmal kräftig aufheizen und mit dem Holz- oder Ceranfeldschaber säubern. Schwarze Stellen und Verfärbungen sind dabei völlig normal und kein Grund zur Sorge.
Kniffe für deinen Erfolg: Tipps und typische Fehler beim Grillen
Der wichtigste Tipp: Der Pizzateig muss wirklich geschmeidig sein – knete ihn bei Bedarf länger oder gib ganz wenig Wasser extra dazu. Lass ihn an einem warmen, aber nicht zu heißen Ort gehen, sonst entwickelt sich das Aroma nicht optimal. Zu viel Tomatensauce auf dem Pizzaboden führt schnell dazu, dass der Belag über den Rand läuft und auf dem heißen Stein anbrennt – lieber sparsam dosieren.
Die Grilltemperatur ist das A und O: Ist der Stein zu kalt, bleibt dein Boden labbrig; ist die Hitze zu direkt, verbrennt er. Schalte beim Erreichen der Zieltemperatur die Brenner unter dem Stein aus – das ist ein echter Profi-Trick. Verwende beim Hantieren mit der Pizza immer genug Mehl auf der Schaufel oder dem Backpapier, damit nichts klebt und der Transfer gelingt.
Beim Reinigen nie Wasser am heißen Stein verwenden, sonst entsteht Rissgefahr. Was nach Pizza riecht und glänzt, bleibt auch nach vielen Backvorgängen ein gutes Zeichen für viele weitere Grillabende.
Leckere Begleiter und schmackhafte Varianten für deine Grillpizza
Neben klassischer Margherita passen ein frischer Rucolasalat, gegrilltes Gemüse oder ein Antipasti-Teller wunderbar zu Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill. Auch ein kühles Radler oder ein Glas Rotwein machen das Erlebnis perfekt. Du kannst die Grundzutaten kreativ variieren – zum Beispiel mit Knoblauch im Teig, Vollkornmehl für mehr Biss oder veganem Käse für lactosefreie Gäste.
Für die Kids funktioniert die Pizza auch im Miniformat. Wer es würziger mag, toppt vor dem Servieren mit Chiliöl, frischem Basilikum oder Parmesanhobeln. Und falls du experimentieren willst: Keine Scheu vor süßen Variationen wie Apfel-Calzone mit Zimt für ein süßes Grillfinale!
FAQs about Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill
Kann ich Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill im Voraus zubereiten?
Du kannst den Teig problemlos vorbereiten – lass ihn einfach über Nacht im Kühlschrank gehen, dann entwickeln sich Aroma und Struktur noch intensiver. Am besten belegst und backst du die Pizza aber erst frisch auf dem heißen Stein, so bleibt sie wirklich knusprig.
Welche Beläge funktionieren für Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill besonders gut?
Klassische Kombinationen wie Tomaten, Mozzarella, frischer Basilikum oder Salami sind immer ein Hit. Wichtig ist, jede Zutat fein zu schneiden und nicht zu viel davon zu nehmen, damit sie gleichmäßig durchzieht und nichts verbrennt. Probiere ruhig verschiedene Gemüsesorten, pikante Salami oder Spinat als Topping!
Wie bewahre ich übrig gebliebene Pizza vom Gasgrill auf und wie gelingt das Aufwärmen?
Reste kannst du im Kühlschrank luftdicht verpacken. Am nächsten Tag schmeckt die Pizza auf dem aufgeheizten Grill oder im Backofen bei hoher Hitze wieder schön knusprig – einfach kurz direkt auf den Rost legen und ein paar Minuten warten, bis sie wieder richtig duftet.
Abschluss: Genussmomente mit Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill
Wenn am Ende der Teig blubbernd aufgeht und der Käse goldgelb schmilzt, weißt du: Das Warten und das Aufheizen haben sich gelohnt. Pizza vom Pizzastein auf dem Gasgrill ist nicht nur geschmacklich eine Reise nach Italien, sondern auch ein echtes Gemeinschaftserlebnis. Stell dir vor, wie du zusammen mit Freunden oder Familie draußen lachst, probierst und direkt vom Stein servierst – das sind Erinnerungen, die bleiben. Lass es dir schmecken, genieße jede knusprige Ecke und feiere deinen Erfolg am Grill!
Noch mehr leckere Rezepte
- Grillgemüse mit Halloumi: Dieses Rezept ergänzt deine Pizza wunderbar und bringt frisches Gemüse auf den Grill.
- Grillmarinade für Hähnchen: Eine köstliche Marinade, die perfekt zu gegrilltem Fleisch passt und das gemeinsame Essen rund um die Pizza ergänzt.
- Vegane Donauwelle: Ein süßer Abschluss für dein Grillfest, der die italienische Pizza perfekt abrundet.

Ingredients
Equipment
Method
- Zu allererst schüttet ihr alle Zutaten in einer Rührschüssel zusammen.Dann verknetet ihr den Teig. (Ich mache das mittlerweile mit der Hand und Handschuhen) Geht natürlich auch mit einem Handmixer und Kneteinsätzen.Meistens muss ich noch so 10-20ml Wasser nachgießen. Damit der Teig schön geschmeidig wird.
- Wenn der Teig schön geschmeidig ist und alles gut verteilt ist, eine Kugel daraus formen.Dann kann der Teig für ca 30 min zur Seite gestellt werden und aufgehen. Am besten die Schüssel mit einem Trockentuch abdecken damit sich die entstehende Wärme durch die Hefe etwas besser hält.(Im Winter kann man die Schüssel zum Gehen gut auf die Heizung stellen im Sommer reichen meist die Temperaturen in der Wohnung)
- Nach ca. 30 min werdet ihr feststellen, dass der Teig ordentlich aufgegangen ist.Nun am besten den Teig zu einer Wurst formen und daraus 5 Teile abschneiden.
- Nun kann man die erste Pizza mit einem Nudelholz ausrollen. (sollte kein Nudelholz im Haus sein, geht auch notfalls eine leere Wasserflasche oder ähnliches.) Hierzu die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben und den Teig von innen nach außen möglichst rund ausrollen.
- Wenn der Teig ausgerollt ist sollte man ihn am besten direkt auf eine bemehlte Pizzaschaufel legen, da es hinterher mit Belag um ein vielfaches schwieriger ist die Pizza auf die Schaufel zu bekommen. (Die Pizzaschaufel war eine der besten Investitionen für Pizza am Grill) Wenn man noch keine Pizzaschaufel hat, kann man auch versuchen die Pizza auf ein bemehltes Backpapier zu legen und diese dann anschließend von dem Backpapier auf den Pizzastein gleiten lassen.
- Die Pizza nun nach belieben belegen. Ich rate aber nicht zuviel Tomatensauce zu benutzen, da diese sonst gerne von der Pizza auf den Stein runter läuft.
- Den Pizzastein mittig auf dem Grill platzieren und ordentlich heiß werden lassen.
- Wenn der Grill ca. 250- 350 Grad erreicht hat (je nach dem wieviel euer Grill schafft) macht ihr die Brenner unterhalb des Pizzasteins komplett aus, da euch sonst wahrscheinlich der Teig anbrennen wird. Sollte euer Grill nicht so groß sein, könnt ich auch eine Gittererhöhung (z.B. das Gitter der IKEA Koncis) unter den Stein legen, sodass er mehr Abstand zum Brenner bekommt.Die restlichen Brenner laufen weiter auf Volldampf, damit ihr auch bei jedem Wechsel der Pizzen weiterhin noch eine gute Garraumtemperatur habt. Sollte die Garrraumtemperatur einmal zu weit abgefallen sein, einfach etwas mit geschlossenem Deckel warten bis die Temperatur wieder bis ca 250 Grad gestiegen ist.
- Nun heißt es Pizza drauf und ca. 3-4 Minuten warten bis sie fertig ist.
- Wenn die erste Pizza fertig ist, könnt ihr den Pizzastein, falls etwas Käse oder ähnliches daneben gelaufen ist, kurz mit einem Schaber reinigen. Keinesfalls mit Wasser oder ähnlichem.
- Dann können auch schon die nächsten Pizzen gemacht werden.Guten Appetit!
- Nach der Pizzasession, den Stein nochmal komplett hochheizen und anschließend mit einem Holzschaber oder Ceranfeldschaber reinigen. (Es ist nicht schlimm wenn der Stein sich verfärbt oder schwarze Stellen darauf sind)






