Es gibt diese seltenen Backtage, an denen schon beim Öffnen des Ofens ein wunderbar nussiger Duft durch die Küche zieht und ich weiß: Dieses Brot wird etwas Besonderes. Reismehlbrot gelingt mir besonders gerne an solchen Tagen, wenn ich Lust auf ein saftiges, luftiges und ganz und gar glutenfreies Brot habe, das weder bröselig noch fad schmeckt. Ich liebe die Mischung aus kernigem Biss, leichtem Aroma und einer Krume, die fast ein bisschen an Wolken erinnert. Egal, ob du schon länger glutenfrei unterwegs bist oder einfach ein neues Brotabenteuer suchst – dieses Reismehlbrot wird dich mit seiner herrlich fluffigen Textur und dem runden Geschmack garantiert überraschen.

Was macht dieses Reismehlbrot zu einem glutenfreien Liebling
Manchmal genügen ein entspannter Samstag und ein warmes Brot, um die Stimmung zu heben – besonders, wenn glutenfreies Backen für dich bisher wie eine Wissenschaft klang. Reismehlbrot schafft es mit Leichtigkeit, all das aufzulösen: Es wird weich, luftig und bleibt doch herrlich schnittfest, ohne dabei zu zerbröseln. Die Körner und Samen geben eine angenehme Textur, Reismehl sorgt für den typisch milden Geschmack, der jeden Belag – von süß bis herzhaft – perfekt trägt. Ich mag, wie rund und sättigend sich das Brot beim Frühstück anfühlt, und wie flexibel es sich im Alltag einsetzen lässt, von Sandwich bis Pausenbrot. Was dieses Reismehlbrot für mich unwiderstehlich macht, ist der unaufgeregte, ehrliche Geschmack kombiniert mit einer wirklich gelungenen Konsistenz, die viele glutenfreie Brote vermissen lassen.
Die Zutaten, die dem Reismehlbrot Tiefe und Leichtigkeit geben
Jede Komponente bringt in dieses Brot ihre eigene Note ein. Hier ein Blick auf die wichtigsten Zutaten – und warum ich sie mag:
- Flohsamenschalen – Binden das Wasser, geben Elastizität und sorgen für die herrlich luftige, fast schwammige Krume, die man bei glutenfreien Broten sonst oft vermisst.
- Wasser – Die Basis für den Teig, sorgt für Geschmeidigkeit und verbindet alle Zutaten optimal miteinander.
- Vollkorn Reismehl – Bringt eine leichte Nussigkeit und die typische, sanft-erdige Basis ins Brot.
- Weißes Reismehl – Lässt das Brot locker bleiben und verleiht eine helle, appetitliche Farbe.
- Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken – Sorgt für herzhafte Tiefe und eine strukturierte Krume; Hafer macht das Brot noch saftiger.
- Leinsamen – Bringen Biss, mild-nussiges Aroma und zusätzliche Bindung für die Krume.
- Natron – Der Trieb für das Brot; reagiert mit der Feuchtigkeit und schafft luftige Poren.
- Salz – Rundet alles ab und hebt die natürlichen Aromen sanft hervor.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
So wird das Reismehlbrot zu Hause ein Erfolg
Eine Schüssel, ein Löffel und ein bisschen Geduld – mehr braucht es fast nicht! So gehe ich dabei vor:
- Die Flohsamenschalen mit dem Wasser verrühren und mindestens eine Viertelstunde quellen lassen – die Masse sollte schön gelartig werden und sich fast wie ein dicker Pudding löffeln lassen.
- In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten – Reismehle, Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken, Leinsamen, Natron und Salz – miteinander vermengen, bis alles gut verteilt ist.
- Die gequollenen Flohsamenschalen zum Mehlmix geben und mit den Händen oder einem Holzlöffel zu einem geschmeidigen, gut formbaren Teig verkneten. Er darf weich, aber nicht zu klebrig sein.
- Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform drücken und die Oberfläche mit etwas Wasser glattstreichen.
- Im vorgeheizten Ofen backen, bis das Reismehlbrot außen goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Das Brot vollständig abkühlen lassen, bevor du es anschneidest. So bleibt die Krume wunderbar saftig und zerfällt nicht.
Das Geheimnis hinter der saftigen Krume und dem lockeren Biss
Die richtige Balance aus Feuchtigkeit und Bindung ist das A und O bei glutenfreien Broten. Flohsamenschalen sind dabei mein persönlicher Joker: Sie nehmen unglaublich viel Wasser auf und geben dem Teig Stand, sodass beim Backen keine trockenen Brösel entstehen. Auf die Wassermenge darfst du ruhig achten – jeder Backtag ist etwas anders, manchmal braucht der Teig ein wenig mehr oder weniger Flüssigkeit. Teste die Konsistenz mit den Fingern: Der Teig sollte sich formen lassen, aber nicht zu fest oder zu flüssig wirken. Nach dem Backen gönne ich dem Brot immer die Zeit, ganz auskühlen zu dürfen – dann lässt sich jede Scheibe wunderbar schneiden und bleibt tagelang frisch.
Mein liebstes Reismehlbrot: Vielfältige Tipps, Variationen und Ideen zum Servieren
Das Schöne an diesem Reismehlbrot ist seine Vielseitigkeit. Magst du es kerniger, kannst du Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne unterheben. Wer auf Süßes steht, gibt Rosinen, gehackte Datteln oder geriebene Karotte in den Teig – das macht das Brot noch saftiger. Für ein mediterranes Aroma habe ich schon getrocknete Kräuter und ein paar schwarze Oliven ausprobiert. Zum Servieren liebe ich frisch aufgeschnittenes Reismehlbrot mit reifer Avocado oder als Grundlage für einen deftigen Belag mit Käse und Kräutern. Reste lassen sich problemlos ein paar Tage lagern; ich schneide das Brot gerne in Scheiben und friere sie ein, so habe ich immer eine schnelle, glutenfreie Basis auf Vorrat. Im Toaster wird eine aufgetaute Scheibe wieder richtig lecker und knusprig.
FAQs about Reismehlbrot
Kann ich das Reismehlbrot einfrieren?
Ja, Reismehlbrot eignet sich sehr gut zum Einfrieren. Schneide es am besten vorab in Scheiben, so kannst du einzelne Portionen jederzeit auftauen und kurz toasten, damit sie wieder wie frisch gebacken schmecken.
Wie bewahre ich das Reismehlbrot am besten auf?
Bewahre das Brot am besten in einem sauberen Tuch oder einer gut verschlossenen Brotdose bei Zimmertemperatur auf. So bleibt es für mehrere Tage saftig und trocknet nicht aus.
Welche Mehlalternativen funktionieren für das Reismehlbrot?
Statt Buchweizenmehl kannst du auch Haferflocken fein mahlen oder ausprobieren, einen Teil des Mehls durch Maismehl zu ersetzen. So bekommst du immer wieder eine neue Geschmacksnote.
Kann ich das Reismehlbrot bereits am Vortag backen?
Ja, das Brot lässt sich wunderbar vorbereiten. Lass es einfach nach dem Backen ganz auskühlen, wickle es in ein Tuch und genieße es am nächsten Tag – die Konsistenz bleibt angenehm frisch.
Wie gelingt das Reismehlbrot besonders fluffig?
Achte beim Teig auf ausreichend Feuchtigkeit und gib den Flohsamenschalen genug Zeit zum Quellen. Vollständig abkühlen lassen, bevor du anschneidest, sorgt für eine schön luftige Krume.
Nach dem ersten Anschnitt fällt es schwer, nicht gleich die Hälfte des Reismehlbrots noch warm zu verputzen – der nussige Geschmack und die weiche, saftige Krume machen einfach Lust auf mehr. Ob als herzhafte Basis zum Frühstück oder mit einem frischen Aufstrich zwischendurch: Dieses Reismehlbrot ist nicht nur für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ein echtes Highlight. Einmal gebacken, wird es ganz schnell zum neuen Dauerbrenner in deiner Brotdose.
Noch mehr leckere Rezepte
- Vegetarische Wrap-Röllchen mit Rucola und Tomaten: Diese leckeren Wraps sind eine tolle, glutenfreie Option für ein leichtes Mittagessen.
- Vegane Donauwelle: Ein saftiges und gelungenes Rezept, das ebenfalls glutenfrei ist und sich perfekt zum Naschen eignet.
- Knuspriger Gnocchi-Salat: Dieser Salat ist eine tolle Beilage oder Hauptgericht und bietet eine glutenfreie Alternative.

Glutenfreies Reismehl-Brot
Ingredients
Equipment
Method
- Die Flohsamenschalen mit dem Wasser verrühren und mindestens eine Viertelstunde quellen lassen – die Masse sollte schön gelartig werden und sich fast wie ein dicker Pudding löffeln lassen.
- In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten – Reismehle, Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken, Leinsamen, Natron und Salz – miteinander vermengen, bis alles gut verteilt ist.
- Die gequollenen Flohsamenschalen zum Mehlmix geben und mit den Händen oder einem Holzlöffel zu einem geschmeidigen, gut formbaren Teig verkneten. Er darf weich, aber nicht zu klebrig sein.
- Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform drücken und die Oberfläche mit etwas Wasser glattstreichen.
- Im vorgeheizten Ofen backen, bis das Reismehlbrot außen goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Das Brot vollständig abkühlen lassen, bevor du es anschneidest. So bleibt die Krume wunderbar saftig und zerfällt nicht.






